Auch dieser Urlaub hatte ein Ende und dieses Wochenende war es dann soweit. Allerdings haben wir schon einen Tag eher abgebrochen, da es unserem alten Hund ziemlich schlecht ging. Aber er scheint auf dem Weg der Besserung.
Vom Plan, mich in diesem Urlaub mit dem Rennrad auf das 24h Rennen am Ring vorzubereiten ist leider nicht viel übrig geblieben. Die im letzten Artikel erwähnte dicke Ferse stellte sich als hartnäckige Achillessehnenreizung heraus, so das außer Ausspannen nicht viel Training möglich war. Unter diesem Gesichtspunkt war die lange Anfahrt dann doch ziemlich kontraproduktiv.
Mittlerweile laufe ich mit so blauen Streifen auf der Wade herum und alle paar Minuten wird gekühlt. Nach einigen Recherchen deutet alles darauf hin, das ich in den letzten Monaten einfach zu wenig gedehnt habe nach dem Sport. Man lernt nie aus. Morgen wird jetzt noch mein Bike mit mir darauf vermessen und eingestellt, dann ist der Punkt auch schon mal ausgemerzt. Und dann bleibt nur noch die Hoffnung, das ich am übernächsten Samstag beim Rennen einigermaßen schmerzfrei fahren kann.
Ein paar Bilder und Filmsequenzen sind während der Tour zur Ostsee auch entstanden und mittlerweile zusammengeschnitten.
In Ermangelung einer Internetverbindung nun einmal kurz aus der Internet-Station Kellenhusen. Wie ja schon einige mitbekommen haben bin ich mit dem Rennrad zur Ostsee gefahren.
Etappe 1: Bochum-Stemwede - 166 km
Etappe 2: Stemwede-Tostedt – 151 km
Etappe 3: Tostedt-Kellenhusen – 160 km.

Gefahren wurde schön langsam im Ausdauerbereich, so das die ungewohnte Entfernung kein Problem darstellte. Allerdings sind Packtaschen am Rennrad sehr gewöhnungsbedürftig und man sollte nicht glauben, wie 5 kg Zusatzgepäck das Fahrverhalten (negativ) beeinflussen können.
Landschaftlich gesehen war die zweite Etappe die Beste, es ging über einsame Landstraßen durch ländliche Gebiete. Die dritte Etappe, u.a. mitten durch Hamburg würde ich so nicht noch einmal fahren wollen. Zumal deutschlands Radwege manch belgischem Eintages-Radklassiker durchaus zur Ehre gereichen würden.
Dann ist mir am dritten Tag noch der Hinterreifen geplatzt. Er war einfach bis auf die Karkasse durchgefahren. Nach einer Notreparatur mit einem Stück Pappe zwischen Schlauch und Mantel ging es noch ca. 3 km bis Bad Segeberg, wo mir dann ein freundlicher Fachverkäufer im Auto und Fahrradzubehör einen Conti 4000 S von seinem Rennrad verkaufte, da er sonst nix passendes da hatte. Das Bild vom Laden folgt noch, denn einen Namen hatte das Geschäft gar nicht. Vielen Dank nochmal an dieser Stelle dafür.
Und jetzt ist erstmal ausspannen angesagt, da ich mir die linke Achillesverse dick gefahren habe. Für diese Entfernungen muss der Cleat wohl noch nachjustiert werden.
Jetzt ist dann erstmal Sommerpause im Blog – wie gesagt – No access.
Routing mit dem Garmin Edge-da kann man so seine Erfahrungen machen. Aber mal von vorne. Nachdem ich nun in MapSource und auf dem Garmin die gleiche Karte und zum Routing die gleichen Optionen eingestellt hatte, schien alles ganz gut zu klappen. In Mapsource wurde eine Tour nach Münster fürs Rennrad geplant und eine zweite Tour einen anderen Weg zurück. Der Routenplan zeigte 70 km für den Hinweg und 78 km zurück. Bis km 35 klappte alles wunderbar.
Dann haben wir an einer abbiegenden Vorfahrt einen Schlenker von ca. 50m abseits der Route gemacht und haben gedreht. Die anschließende Frage des Garmin: “Route verlassen: Neu berechnen?”, habe ich mit Nein beantwortet, da wir ja wieder auf der alten Route weiterfuhren. Der Garmin war aber wohl mit meiner Auswahl wenig einverstanden und beschloss von Stund an, dann ebend nix mehr anzuzeigen. Keine Abbiegehinweise, keine Geschwindigkeit, na eben nix. In Lüdinghausen haben wir gestoppt um der Sache mal auf den Grund zu gehen. Die Route neu zu laden scheiterte daran, das keine gespeicherten Routen mehr vorhanden waren ( bei der Abfahrt waren es noch vier), und ein Neustart nun die richtige Wahl schien. Was denn auch klappte. ;-)
Zu meinem Erstaunen kam nun erneut die Frage nach Sprache, Zeitzone, angeschlossenen Sendern zum Vorschein und alle Einstellungen deuteten auf Auslieferungszustand hin. Aaarrrgghhh.
Ganz so schlimm wars dann doch nicht, denn die Routen und meine Profile waren noch da. Allerdings mussten die Datenfelder und metrische Skalen neu eingestellt werden. Nun ja, auf dem Rückweg wurden wir wieder geführt, bis Detlef meinem Garmin nicht mehr traute und seinerseits einen Track von Senden nach Bochum, den er vor kurzem gefahren war, ins Display holen wollte. Was aber daran scheiterte, das zwar alle Tracks, außer eben der eine vom 24.06. nicht, vorhanden waren. In der Hoffnung auf einen neuen Wegbereiter hatte ich inzwischen meine Navi beendet und so fuhren wir halt der Sonne nach. ;-)
Hat ja früher bei den Cowboys auch geklappt. Cowboys didn´t die, Cowboys fade away (in the sunset).
Trotzdem war es eine klasse Tour über 160 km durchs Münsterland und hier noch ein paar Eindrücke.
Tour nach Münster from Martin Danberg on Vimeo.
Der kleine Prömpel neben dem Garmin ist übrigens eine selbstgebaute Kamerahalterung aus dem Oberteil eines Gorillapod und einer alten Tachohalterung.
P.S. Und falls jemand weiß, warum die CSS Einstellungen für Fotos auf einmal verschwunden sind, oder nicht mehr wirken, bitte melden.
Nach nun knapp zwei Wochen ist es wohl an der Zeit mal ein erstes kleines Fazit über die Benutzung des Garmin Edge 705 zu ziehen. Die Ersteinrichtung, Aufladen, das Anlegen der Profile stellt auf Grund der relativ intuitiven Benutzerführung keine besonderen Herausforderungen dar. Auch das Installieren einer ersten OpenStreetMap klappte mit Hilfe des Garmin Edge Blogs ganz problemlos.
Mittlerweile sind die ersten Tracks gespeichert, MyGarminConnect mit diversen Daten gefüttert und die ersten zwei Routen bei GPSies hinterlegt. Heute gabs schon ein erstes FW Update von 3.10 auf 3.20, aber das läuft ja mit dem Webupdater im Prinzip von allein.
ABER: Ein Einsatzzweck für den ich mir den Edge angeschafft habe, ist das Routing, also Routen nachfahren, und da habe ich noch so meine Probleme. Mal ganz davon abgesehen, das man sich erstmal mit Tracks, Routen, Strecken, Runden, Wegpunkten herumschlagen muss, ist das Ergebnis bis jetzt etwas ernüchternd.
Route in Openrouteservice geplant, in GPSies konvertiert incl. Wegpunktreduzierung, dann über Mapsource aufs Garmin geschickt, also alles so wie auf einem Videotutorial beschrieben und nachdem das Garmin die Route neu berechnet hat, fängt sie erst bei km 16 an ???
Nach und nach habe ich folgene Punkte abgahandelt und komme anscheinend dem Ergebnis immer näher. Ist mir auch wichtig, da im Juli genau das bei einer geplanten, längeren Tour gebraucht wird.
- muss das Kartenmaterial in MapSource und auf dem Garmin gleich sein ( Autorouting können beide Karten)?
- müssen die Routing Optionen gleich eingestellt sein?
- welche Routing Optionen eignen sich für welchen Zweck?
- gibt es unterschiedlich gut geeignete Karten?
Dies alles zu testen und auch erstmal mit Mapsource zurecht zu kommen ist schon faszinierend, aber es geht auch eine Menge Zeit dabei drauf. Aber ich glaube, wenn man dann am geplanten Ziel angekommen ist, hat sich der ganze Aufwand doch gelohnt,
oder??
Nach der grauen Ausfahrt am Sonntag und dem Ruhetag gestern, lacht heute die Sonne aus vollem Hals. Also früh aus den Federn (das sagt man nur noch so, es sind nicht wirklich noch Federbetten
), das Schulkind versorgt und ab aufs Rad.
Für den Rückweg aus Erkenschwick habe ich das Navi aktiviert. Über die etwas ungewöhnliche Wegführung “Nach Hause” habe ich mich schon etwas gewundert. ( die rechte Linie der Strecke). Wie man sieht, habe ich dann hinter Gerthe die Reißleine gezogen und bin nach Hause abgebogen. Mit etwas mehr Zeit im Gepäck hätte ich gerne ausprobiert, wo mich Herr Garmin hingeschickt hätte.
Nicht nur der Sparkassen Giro in Bochum bietet großen Radrennsport. Es gibt auch ein paar kleine Veranstaltungen, die tolle Unterhaltung bieten. Nach einem Jahr Pause gab es heute das 22. Abendkriterium in Bochum- Wiemelhausen. Der Stadtteil ist auch Teil der Bochumer Giro Strecke und gehört zu den anspruchsvollen Abschnitten.
Heute Abend beim Start standen 55 Runden a 1,32 km auf dem Programm. Nach einer 500m Abfahrt auf Kopfsteinpflaster gehts nach einer Spitzkehre in den ca. 600 m langen Anstieg. Die Verbindung durch eine Querstraße ist dann das einzige Flachstück.
Björn Glasner vom Team TRS KUOTA INDEL, der kürzlich die Bayern Rundfahrt noch als 26. der Gesamtwertung beendete, konnte das Rennen mit 1 Runde Vorsprung für sich entscheiden. Nach der letztjährigen Pause hoffen die Veranstalter vom neu gegründeten Cycling Team Bochum, das Abendkriterium nun wieder etablieren zu können.
3,7° Celsius. Zum Glück wenigstens plus. Obwohl es sich durch den Wind noch kälter angefühlt hat. Geplant war eigentlich mal eine lange gemütliche Tour mit dem Rennrad. Vom Plan ist dann nur das Renrad übrig geblieben. Immer mal wieder Schauer und Windböen, da wurden dann rund um Hattingen lieber nur ein paar Wellen abgefahren und dann wieder zurück. Flexibilität ist alles, sag ich da nur.
Ab morgen steigen hoffentlich die Temps wieder ein bisschen an, damit das Kurze mal wieder zum Einsatz kommt. Sonst muss ich noch Mottenkugeln kaufen, solange wie das schon im Schrank liegt.
Wen es interressiert, der kann hier noch die Daten auf Sportics anschauen.
Guten Morgen zu den Pics am Sonntag. Es wird ja Zeit, das es endlich Frühling wird, aber in einigen Gegenden herrscht immer noch Wind, Kälte und Schneeregen vor. Also doch wieder stöbern zum Sonntagskaffee.
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Vielleicht auch interressant:
Unter den Bikern wird ja nun auch viel gezwitschert. Ich gehöre zwar noch nicht dazu, habe aber trotzdem auf einer Foto Seite diese 10 Tips gegen den Twitter Frust entdeckt.
Wer noch Podcasts fürs Auge sucht wird auf Bike TV fündig. Der aktuelle Beitrag befasst sich mit einem Carbon Marathonfully und einer Videobrille.
GPS Navigation wird in Zeiten von Smartphones durchaus auch mit dem Handy interressant. Zumindest, solange die Akkus mitspielen.
Hier auf Schwarzwald Bike gibts ne Menge Infos über GPS.
Und noch ein Link für die Teerschneider Fraktion. Hernolds Radsportseiten bieten RTF Termine in NRW und vieles mehr mit Tags wie Training und Touren. Aber seht selbst.
Viel Spaß beim Stöbern und einen schönen Sonntag.

Dabei fing alles so gut an. In den letzten Wochen hat sich der Schnee endlich verabschiedet. Die Temperaturen ließen sich wieder mit einem Pluszeichen messen. Fahrtstrecke 340 km, so rund. Also um 5 Uhr starten, dann sollte alles passen. Wir sind ca. 08:30 Uhr da, noch einen Kaffee, die Rollen aufbauen und dann mit dem Team Schließer-Bike die 180 km von Schöningen angehen. Soweit die Theorie.
Samstag 04:30 Uhr: Beim Blick aus dem Fenster erschauert, 5 cm neuer Schnee. Es ist doch März, oder? Egal, die Bahn wird schon frei sein, so kalt ist es doch auch nicht.
Samstag 05:00 Uhr: Henning holt mich ab.
Samstag 06:00 Uhr: Kilometer 60, wo sind die Streuwagen, hat wieder keiner mehr Salz? HALLOOO: WIR MÜSSEN NACH SCHÖNINGEN!
Samstag 08:00 Uhr: In einer halben Stunde sollten (wollten) wir da sein. Ein elektronisches Schild teilt uns mit, das die A 2 hinter Hannover-Ost gesperrt ist. Nee, ne- die meinen doch nur die linke Spur, oder? Weil sie noch nicht zum Räumen gekommen sind. Meinten sie nicht! Die gefühlte Anzahl von 2348 LKW wie an der Perlenschnur aufgezogen, spricht eine eindeutige Sprache.
Samstag 08:30 Uhr: Ralle meldet sich. “Seid ihr los gefahren?”. KLar sind wir, nur von fahren kann keine Rede mehr sein. Also rechts ab Richtung Kassel, und dann links auf die A39 über Hildesheim. Die Fahrt endet jäh im nächsten Stau. Auf die Idee sind die anderen auch gekommen.
Samstag 09:00 Uhr: Ralph und die anderen strampeln jetzt los. Wir essen einen Croissant an der Aral Tanke, es steht alles. Die nette Kaffeefrau weiss allerdings, das hinter der Tanke eine Ausfahrt ist und wir über Salzdahlum und Schöppenstedt nach Schöningen gelangen können. Beim Kaffee wird das Navi umprogrammiert und weiter gehts.
Samstag 10:00 Uhr: Ein herrliches Wetter für einen Sonntagsausflug im Winter, Neuschnee und Sonne. Unendliche Weiten. Ich denke dran, das es vielleicht eine gute Idee war, etwas zu Essen einzupacken.
Samstag 10:30 Uhr: Da vorne ist was. Gelb und viereckig- ja, ein Ortsschild. Und es fängt mit S an, ja ich kanns genau sehen. SCHÖNINGEN
Ganz viele Menschen waren dabei Schnee zu schaufeln. Der erste konnte uns direkt weiterhelfen. Schließer-Bike? ja, kein Problem- die Straße weiter geradeaus und an der zweiten Kreuzung auf der Ecke. Tja, hier kennt man sich noch.
Der Rest ist schnell erzählt. Erst einen Kaffee, dann die Rollen aufgebaut – noch wacker einen Hunni durchgetreten und nach kurzem gemütlichen Beisammensein wieder ab in den Ruhrpott.
Vielen Dank an Frank für die tolle Bewirtung, an die Kaffeefrau für den klasse Tip mit der Geheimausfahrt, an Willy für die super, selbstgebackenen Riegel und an alle die da waren und uns sehr nett empfangen haben. Wir kommen gerne wieder.
Wenn kein Schnee liegt.
In Ermangelung eines Navis und eines funktionellen online Radroutenplaners habe ich mal was mit map24 und der Option “kürzeste Strecke” sowie “Autobahn vermeiden” ausprobiert. Trotz des unsicheren Wetters habe ich mich dann gestern auf den Weg nach Münster gemacht um mal zu sehen, wie der Routenplaner führen würde. Die ersten Meter aus Bochum waren mir so schon nicht unbekannt. Dann in Herne einmal anders abbiegen, als ich es gewohnt war, um aus dem Pott heraus zu kommen, einmal kurz RE gestreift, um eine lange, ampellose Überbrückung bis zur B235 hinzukriegen. Datteln, Olfen, Lüdinghausen, dann runter von der B235 und über Land ( Ottmarsbocholt, Dorfbauerschaft, Loevelingloh) auf geradem Weg nach Münster. Nach dem Routenplaner 63,5 km und auf dem Tacho hatte ich 65 km. Denke mal, das ist ´ne Abweichung, mit der man leben kann.
Auf dem Rückweg kams dann doppelt, einmal von oben und das andere von vorn. Hatte mir schon gedacht, das ich auf dem Hinweg Rückenwind hatte, aber so? Na ja, und zwischen Lüdinghausen und Olfen hat dann der Himmel mal wieder seine Schleusen geöffnet. So, wie er es im Moment hier 3-4 mal am Tag macht. Aber egal – alles in allem ist der Test gut gelungen und fürs Rennrad scheint das eine gute Alternative um mal neue Strecken auszuprobieren.