Auf jeder Seite des Kanals gibt es einen Betonsockel, auf dem die beiden Enden der Brücke verankert sind. Das gesamte Mittelteil hängt einfach an so einem langen Mast, der ein bisschen schräg einbetoniert wurde. Für Fußgänger und Radfahrer scheint es echt zu halten.
Im Gegensatz zu Ralph´s Schilderungen aus Sülzhayn hatte es hier im Ruhrpott keine -2 Grad, sondern eher das Gegenteil. Angenehme 14 Grad und leichter Sonnenschein, da kann man mal eine lockere Herbstrunde drehen. Also wacker die Kamera in den Rucksack und ab dafür. Bei den schönen Herbstfarben muss man einfach mal knipsen.
Und für die Architekten unter den Bloglesern war auch mal wieder ne Brücke dabei. Diesmal allerdings hatte ich nur mein neues 50mm dabei und dementsprechend eng sind auch die Ausschnitte. Aber so darf denn mal geraten werden, wie das Ding denn wohl hält.
Keine 60 km von hier, in den Ausläufern des Bergischen Landes, steht ein Riesending von einer Brücke, die höchste Eisenbahnbrücke Deutschlands und bis vor kurzem hatte ich noch nie was davon gehört. Nun war ja letztes WE allerbestes Herbstwetter und die Zeit reif für einen schönen Spaziergang mit der Holden und dem Wauzi. Also mal auf ins Bergische.
Ich schätze mal, die Jungs haben sich gedacht, kurz nachdem sie den Eiffelturm fertig hatten, “lasst uns doch mal ins Bergische gehen und eine Eisenbahnbrücke bauen”. Jedenfalls ist eine bauliche Ähnlichkeit nicht von der Hand zu weisen und zeitlich würde das auch fast hinkommen.
Und mal so nebenbei, mit dem Bike wäre das Bergische auch mal einen Ausflug wert. Die Wälder und Trails jedenfalls wirkten sehr einladend, zumindest auf mich.
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