Guten Morgen.
Zum Sonntagskaffee ein paar Pics zum Stöbern. Viel Vergnügen. Und da gibts sogar noch Sonne drauf.
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Vielleicht auch interressant:
Hier gibts mal keine Hightech Bikes, sondern eher das Gegenteil. Ein historisches Fahrradmuseum auf einem alten Bauernhof.
Wer ein Fahrrad sucht schaut mal auf Fahrradsucht. Nein, hier gibts nix zu kaufen, sondern nur restaurierte Fahrräder zu bewundern.
Einer der ganz Großen: Thomas Frischknecht aus der Schweiz
Mittlerweile ja auch für viele ein Thema. Wie organisiere ich mich mit Blog, Kommentaren, Twitter, Facebook, Buzz und Co. The 39 Social Media Tools I´ll Use Today

1. Laufen
oder neudeutsch auch Joggen genannt, eigentlich auch ganzjährig neben dem Biken beliebte Sportart, außer auf eisigem Untergrund fast immer durchführbar, wenns nicht zu kalt wird. Ab 4 – 5 Grad minus tatsächlich nicht mehr zu empfehlen. (es gibt Ausnahmen)
Ok, so dramatisch, wie sich der Titel anhört, wars nicht. Auf den Straßen war es am Sonntag nur noch nass, auf den Wegen allerdings, auf denen sich vorher festgefahrener Schnee befunden hat, wars auf Grund des Regens einfach nur noch ar…glatt. Da ich endlich mal wieder raus wollte wurden Schmutzfänger behelfsmäßig am Rad befestigt, die Neo Überschuhe rausgekramt und ab gings auf die Straße. Erstmal Richtung Norden, ne flache Runde, die im Sommer auch gern mal mit dem RR unter die Räder genommen wird.
Kleiner Exkurs: Da wir uns hier im Ruhrpott eher in einer sonnenverwöhnten Region befinden, ist unsere Ausrüstung natürlich dementsprechend gestaltet. Alles vorhanden für Sonnenschein, 21.5°, Schäfchenwolken mit leichter Brise aus Südost, oder besser gesagt, von hinten.
Kurz gesagt war gestern nach einer Stunde so ziemlich alles durch, außer obenrum. Also umdrehen und Richtung heißer Badewanne wieder zurück. Auf dem Rückweg ließ der Regen dann nach, wär ja schön gewesen, wenns andersrum gewesen wäre. Aber egal, Hauptsache mal wieder draußen rumgefahren und nicht immer nur auf der Rolle.
Gibts für die Witterung auch was besseres als Neo Überschuhe?
Wie schon vor einigen Monden (fast) hier erwähnt, habe ich mir ein Winterbike zusammengebaut. So´n Teil, das man auch mal ungeputzt in die Ecke stellen kann, beim nächsten Mal ein paar Spritzer Öl auf die Kette und ab dafür. Und bis auf ein Kettenblatt , eine Kette und einem Schaltzug ist auch nix neues dran. Alles gebrauchte Teile und sogar ein paar Retro Stücke.
Eine DX Bremse fürs Vorderrad hatte ich noch und es sind “ORRIGINOOOLE” Grip Shifter der ersten Generation zum Einsatz gekommen, echt 8fach. Dazu noch ein schicker lila Bremshebel von Tektro fürs Hinterrad und ne alte Bomber Z1.
Nur bei der Übersetzung ist selbst Kumpel Henning ins Grübeln gekommen. Hinten 11-28 und vorne 29/46. OK, das 29er ist das Neue. Na, wenn das keinen Schmalz über den Winter ergibt, dann weiss ich auch nicht mehr. Optimistischerweise dachte ich ja, das passt schon für unsere Gegend, aber bei meiner Jungfernfahrt am Samstag, bei der übrigens alles prima gefunzt hat, trieb es mir selbst bei unseren sage und schreibe 111hm Halden den Schweiß aus den Poren.
Mit anderen Worten: Alles richtich gemacht. Nur nicht schlapp werden über den Winter.
Wo man liest liegt ja fast alles flach. Ich werde mich dann mal für zwei bis drei Tage dazugesellen. Heute war ja wieder der 2. Sonntag im Monat, was soviel bedeutet wie : Alte Männer spielen Fußball in der Halle!
Plastikrasen, abrupte Bewegungen, Sprints: Ich hab Rücken! Trotz aller Regelmäßigkeit gibts nach dem Fußball alle 4 Wochen wieder Muskelkater. Aber das ist ja so gewollt. Immer noch besser als bettlägerig mit einer Grippe. Mal schauen, ob es dann heute noch mit dem Situp Test klappt. Gerd hat ja auf seiner Seite von dieser Aktion berichtet. Aber was die Kollegen hier im WWW so alles schon beim Test vorlegen. Da brauchts ja fast gar keinen Trainingsplan mehr.
Aber meine Holde dankt Euch für diese Anregung.
„Das ist die geilste Marathonstrecke, die ich je gefahren bin. So viele Singletrails kriegen sie in Willingen nicht auf die doppelte Distanz zusammen“, sagte Danowski. Auch Damen-Siegerin Sandra Gockert (Espenau, 2:24:26 Stunden) zollte dem Kurs großes Anerkennung. „Das hat sehr viel Spaß gemacht.“ ( Zitat. Quelle:bikesportnews.de)
Dem kann ich mich nur anschließen. Der Trailanteil war immens hoch und da es absolut trocken war und auch geblieben ist, war es sehr gut zu fahren. Der völlig andere Charakter der Strecke mit vielen kurzen, steilen Anstiegen forderte allerdings seinen Tribut. Ich bin wohl zu schnell angefangen, denn auf den letzten 8 km, die es zum Ziel größtenteils noch berauf ging, war die Luft raus.
Trotzdem bin ich mit dem Ergebnis zufrieden. Laut Tacho 3:22 für 50 km mit 1350 hm. Das offizielle Rennergebnis habe ich noch gar nicht gesehen, da die Listen immer noch nicht online sind.
Ist aber auch kein Problem. Wieder ohne Sturz, ohne Defekt und in akzeptabler Zeit angekommen.Das Foto stammt noch vom Event 2006. Die neuen Pics der Sportografen sind erst in ein paar Tagen online.
Marathon in Wetter gelungen!! ![]()
Unser Team hat Nachwuchs bekommen. Ne, ne, ne, nicht was ihr denkt. Keine Babys angekommen, keine neue Vaterschaft- jedenfalls keine bewusste- und auch keine Ungewollte. Der Holden Kommentar wäre nur: Eher wird der PC schwanger. Nein – ein junger Fahrer (24) ist dazu gestoßen. Erstaunlich!
Mittlerweile wächst ja eine Generation heran, für die es ein schier unbegreifliches Unterfangen darstellt , mit dem Bike auch einen Berg hinauf zu fahren. Ok- berghoch schieben kennen sie ja schon, um dann diverse Lines , Trails, Doubles und Tables herunter zu surfen. Aber fahren, mit eigener Kraft und ohne Lift, das müssen alte Leute sein, quasi aus dem vorigen Jahrhundert. Das wirft ja nun folgende Frage auf. Wie kommt ein junger Mann aus der werberelevanten Zielgruppe auf die aberwitzige Idee Ausdauersport zu betreiben?
Folgendes Szenario: Die Familie trifft sich zum Kaffee. Mit dabei das 15 jährige Prinzesschen (Pubertät ist, wenn die Eltern schwierig werden) und der Cousin( 24). Das Alter des Cousins wahrscheinlich nicht genau einschätzend, fiel folgender Satz: Oh nee – da rannten ja nur alte Leute rum- bestimmt so 24 oder 25. Mit einem verlegenem Lächeln wechselte die Gesichtsfarbe des Jünglings von einem frischen lebhaften rosa in ein blasses weiß, dass keinen Vergleich mit einem Kalkeimer zu scheuen bräuchte, um anschließend ins leicht purpurne abzudriften.
Über die Gedankengänge in den folgenden Tagen gibt es leider keine Aufzeichnungen, aber vor kurzem erreichte mich der Anruf des Neffen, ob er nicht mit uns den ein oder anderen Marathon fahren könnte. Immer nur bergab wäre auf die Dauer irgendwie langweilig.
Lieber Neffe- herzlich willkommen im Team.