…hoffe ich zumindest. Der Vorrat an Creme wurde erstmal wieder aufgefüllt und als Neuheit kam gestern noch ein Fizik Antares hinzu. Da ich mit flachen Sätteln (SLR TT) ganz gute Erfahrungen gemacht habe, bin ich da ganz zuversichtlich.
Edit: Sobald die ersten Kilometer abgesessen sind, gibts natürlich ein Review des Fizik Antares.
Urlaub, Regen, Kaffee, Surfen und auf Spoonys Blog ein tolles Video entdeckt.
Ich hab das eingebettete Video runter genommen, da es immer sofort automatisch startete und die Musik losplärrte.
Wer noch Interesse hat, bitte den Link benutzen.
Hallo und herzlich willkommen zur zweiten Ausgabe des Sport Blog Interview. Für diese Ausgabe konnte ich den Betreiber von Trails And Bikes , Andreas, gewinnen, den Lesern ein paar Fragen zu beantworten. Falls es noch Fragen geben sollte, die Euch schon immer interressiert haben, aber noch niemals gestellt worden sind, können die auch gerne in den Kommentaren formuliert werden. Ich werde das gerne weiterleiten bzw. dann auch in den nächsten Interviews berücksichtigen. Aber genug der Vorrede und nun viel Spaß beim Lesen. Die Pics am Sonntag erscheinen dann erst nächstes Wochenende wieder.
Hallo Andreas, bitte stell Dich doch den Lesern einmal kurz vor:
Hallo Maddin, hallo Leser des Ruhrpott-Express-Blogs. Einige kennen mich vielleicht als Betreiber des Mountainbike-Blogs “Trails & Bikes” unter dem Namen MTBTier. Im Leben außerhalb des Web 2.0 bin ich gemeinhin als Andreas bekannt und zähle aktuell 26 Lenze.
Dem Mountainbike bin ich seit meinem 12. Lebensjahr verfallen, als sich mein älterer Bruder sein erstes MTB kaufte.
Zwei weitere Jahre musste ich mein Jugendrad von Winora mit Tuning-Maßnahmen (Demontage von Schutzblechen, Licht und Reflektoren) und Fahrten durch vogtländische Wälder quälen, bis ich selbst in den Besitz eines Mountainbikes kam. Es war ein Bulls mit kompletter Deore LX Ausstattung und einer Rock Shox Indy XC Federgabel, das ich zur Konfirmation geschenkt bekam. Das war im Jahr 1998. Mit Ausnahme einer 3-jährigen Pause – in der ich studiumsbedingt das Bike an Alk, Rock ‘n’ Roll und Kippen verraten hatte – bin ich diesem Sport bis heute treu geblieben.
Wie lange betreibst Du deinen Blog schon und was war der Auslöser?
Der erste Beitrag auf Trails & Bikes ging am 16. Dezember 2008 online. Die Idee zu einem Blog wurde nicht viel eher geboren. Ich hatte mich maximal 2 Tage zuvor erstmalig mit dem Bloggen im Allgemeinen befasst und fand die ganze Sache irgendwie interessant.
Der tatsächliche Auslöser war jedoch ein anderer: Ich suchte nach irgendeiner Form der Motivation zum Mountainbiken. Erst 2007 hatte ich diesen Sport wieder aufgenommen (s. oben) und war unzufrieden, da ich meine Trainingsvorgaben in ’07 und ’08 nicht einmal annähernd erreicht hatte. Hinzu kam der Gedanke, mit Freunden endlich mal eine Alpenüberquerung zu fahren. Da ich mich scheinbar auf direktem Weg nicht genug für regelmäßige Bike-Touren motivieren kann, musste ich das also indirekt lösen. Wenn also Leser auf meiner Seite etwas übers Mountainbiken lesen wollen, dann MUSS ich auch Mountainbike fahren, um darüber schreiben zu können. So war mein Gedankengang.
Ein weiterer – wesentlich unbedeutender – Auslöser war meine Neugier gegenüber dem Geld verdienen im Internet. Ich wollte einfach mal ausprobieren, wie es funktioniert, mit Internetseiten Werbeeinnahmen zu generieren und ob sich das überhaupt für einen Webdesign-Laien lohnen kann.
Neben dem Blog nun auch noch Facebook und Twitter, spürt man da nicht manchmal auch schon einen gewissen “Social Media” Druck?
Nein, eigentlich nicht. Primär nutze ich Twitter und Facebook, um mein Blog einer breiteren Masse bekannt zu machen. Das heißt für die User in diesen Communities, dass sie ab und zu ein paar kurze Infos eher bekommen, als die Blog-Leser. Für genaue Details gibt es aber einzig und allein das Blog.
Dementsprechend versuche ich Infos aus dem/über das Blog möglichst mit automatisierbaren Anwendungen in diese Social-Media-Dienste zu importieren.
Natürlich gebe ich auch gern mal bei anderen Usern meinen Senf dazu. Das geschieht dann meist in freien Minuten vom Handy aus. Oft verkneife ich mir dann aber auch den Kommentar, verschiebe ihn auf später und vergesse ihn, weil die Touch-Tastatur des Telefons so furchtbar zu bedienen ist.
Wie läuft ein normaler Tag in Deinem Leben ab, oder gibt es das überhaupt?
Was das angeht, bin ich wohl schon unerträglich normal: Zwischen 6.00 und 6.30 aufstehen, frühstücken, zur Arbeitsstelle fahren, arbeiten, nach Hause fahren… und dann wäre eigentlich Zeit für das Hobby… sofern ich nach getaner Arbeit noch den inneren Schweinehund besiegen kann. Leider gelingt mir das oft nur am Wochenende.
Hast Du ein sportliches Ziel für das kommende Jahr?
Kommendes Jahr? Also 2011? Nein, eigentlich noch nicht. Ein paar mehr Wettkämpfe könnten es gern sein, aber das habe ich mir schon für dieses Jahr vorgenommen. Das nächste große sportliche Ziel wird definitiv die Alpenüberquerung im Sommer 2010. Darauf freue ich mich schon mächtig und hoffe, dass mir andere Termine keinen Strich durch die Rechnung machen.
Trainierst Du dafür nach einem Plan oder mehr nach Gefühl?
Ich habe unzählige angefangene Trainingspläne herumliegen. Letztendlich gewinnt aber immer wieder der spontane Impuls. Das kann ein nervtötender Arbeitstag sein, die Tatsache, dass Freitag ist, die Erinnerung an einen lange vernachlässigten Trail oder ein kleiner Sonnenstrahl, der durch den Regen schimmert (oder umgekehrt
).
In diesem Zusammenhang bin ich – offen gesagt – ein reiner Spaßbiker.
Gibt es etwas neues, innovatives bei deinem Material, oder bleibst Du beim “kleinen Schwarzen”?
Es ist ein neues Mountainbike in Planung. Einsatzzweck, Rahmen, diverse Komponenten und Farbwahl stehen schon fest. Es soll ein leichtes, aber trotzdem Bikepark-taugliches All-Mountain-/Enduro-Fully werden. Das Ganze wird wieder ein Custom-Aufbau, diesmal basierend auf dem Liteville 301 MK8 Rahmen. Die Farben sollen wesentlich auffälliger werden als die des Zaskars. In Gedanken steht das Bike schon lange fertig vor mir, bloß am Budget muss noch gearbeitet werden.
Das kleine Schwarze wird natürlich nicht verstoßen. Denn daran hängt noch das Herz eines 14-jährigen Jungen, der fast die komplette Ferienzeit für das Tuning dieses Fahrrads mit stupiden Ferienjobs zugebracht hat. Das GT Zaskar ist tatsächlich noch das Mountainbike, das ich 1998 geschenkt bekam. Allerdings ist nirgends mehr ein Bauteil des Original-Bikes verbaut. Aber trotzdem: So etwas stellt man nicht in die Ecke oder wirft es auf den Schrottplatz!
Wieviel Zeit beansprucht Dein Blog Trails And Bikes und wie soll sich der Zeitaufwand entwickeln?
Diese Zeit sollte man nicht zu unterschätzen . Pro Woche kommen bestimmt 7 bis 10 Stunden zusammen. Die verteilen sich meistens auf Samstag und Sonntag. Natürlich wäre es toll, weiterhin die Blog-Entwicklung mit gleichem oder geringerem Zeitaufwand voran zu bringen. Darunter soll aber keinesfalls die Qualität und Authentizität der Beiträge leiden. Im Endeffekt muss immer Freizeit für das Mountainbike übrig bleiben. Denn ohne Bike gibt’s auch kein Bike-Blog.
Gibts noch ein besonderes Ziel für 2010? Egal ob beruflich oder privat oder sportlich?
Es gibt tatsächlich ein Ziel im Beruflichen. Im Prinzip ist das Ziel schon fast erreicht, denn aktuell warte ich nur noch auf einen Vertrag, unter den ich meinen Krakel setzen darf. Da es sich um eine sehr spannende und internationale Position handelt, werden private und sportliche Ziele wohl vorerst zurückgestellt. Das soll für mich aber kein Hinderungsgrund sein. Ich fühle mich jung genug, um andere Wünsche und Träume auf später verschieben zu können.
Vielen Dank Andreas, das Du dir die Zeit für dieses ausführliche Interview genommen hast. Ich nehme mal an, das sicherlich viele Daumen gedrückt werden, damit es mit deinen beruflichen und sportlichen Plänen klappt. Von mir aus auch alles Gute fürs Jahr und allen Lesern viel Spaß mit dem Interview und ein schönes Wochenende.

Drei Dinge , die mir im Lauf der Woche widerfahren sind und die ich wirklich schmerzlich vermisst habe.
Nummer 1: Die Sonne blendet ein wenig auf der langen Landstraße, die durch die Bäume schmaler erscheint, als sie tatsächlich ist. Der Wind bahnt sich seinen Weg durch die Schlitze im Helm, aber er ist nicht mehr unangenehm kalt. Plötzlich kriege ich einen Windschubser, das ich fast im Graben liege, oder noch besser, an einen der Straßenbäume klatsche, als ein Laster mit mindestens 80 Sachen im vorgeschriebenen Sicherheitsabstand von 35 cm vorbeirauscht. Mein Fluchen hört er nicht mal, ich glaube, das ärgert mich am meisten.
Nummer 2: Schön, das die meisten Autofahrer mittlerweile doch Verständnis für Rennradfahrer aufbringen. Oder wie änders lässt sich ihr Verhalten am Steuer deuten, wenn sie abwechselnd mit dem Finger gegen die Stirn und anschließend auf den mit Glassplittern übersäten und Schlagloch durchsetzten ehemaligen Radweg deuten. Das kann doch nur heissen, das es absolut idiotisch und völlig hirnverbrannt wäre, mit dem Rennrad und seinen empfindlichen Reifen auch nur einen Meter auf diesem Weg zu fahren. ODER??
Nummer 3: Donnerstag der 25. März im Ruhrgebiet. Das erste Mal Temperaturen über 20°. Das Wochenende naht. Leider ist der Tag bis obenhin voll und außer 90 min. Schlagzeug am Abend auf der Probe ist leider kein Sport mehr drin. Aber das Wochenende naht. Und die Wolken ebenfalls. Ab 08:00 am Freitag wirds schon düster draussen, ab 10:00 regnets und als ich um 13:30 Feierabend mache schüttets wie aus Eimern. Schön, das es noch Dinge gibt, auf die man sich verlassen kann.
Schönes Wochenende

Hallo Freunde,
da ich mir in diesem Jahr vorgenommen habe, ein paar Rennen der Ritchey Mountain Bike Challenge, zu fahren, führte kein Weg am Canary-Bike Marathon vorbei. Am Mittwoch bin ich nach Las Palmas gestartet und da ich mich in eine Zimmerbörse eingeloggt habe, war ich sehr gespannt mit wem ich mir die Bude teilen muß. Ich bin sehr positiv überrascht worden. Mein Zimmerpartner für die Zeit hieß Tino und kommt aus Murnau. Ok, ein Bayer, aber sonst ein Pfundskerl. Nein, Spaß beiseite, ich denke die Chemie hat gepasst. Schaut euch mal seine Geschichte unter www.tinokaessner.de an. Die Unterbringung war sehr gut. Essen gut, alles gut. Nochmals ein besonderes Lob an Petra Wohnisch und ihr Team. Der Vorortmechaniker im Hotel versteht sein Handwerk. Er hat in mühsamer Kleinarbeit Tino’s vom Flug lädierte Bremsscheiben gerichtet und nach getaner Arbeit grad mal nen 5er verlangt. Jeder Radlmonteur in Deutschland hätte die Dinger in die Tonne gekloppt, so krumm waren die. So, nun zum Marathon. Da ich bei der Startnummernvergabe eine falsche Farbe bekommen habe und es erst im Hotel gemerkt habe, musste ich auf der Mittelstrecke starten. Na, egal. Eigentlich sollte in Startblöcken mit 5 Minuten Verzögerung gestartet werden, aber auch das haben die Kanaries nicht hinbekommen. So bewegte sich das bunt gemischte Feld, angeführt von einem Motorrad, egalisiert aus dem Parc del Sur ca. 4 Km stadtauswärts. Ich befand mich im vorderen Drittel als es durch eine Trillerpfeife angekündigt, losging. Zuerst ging es eine stätig ansteigende Asphaltstraße ca. 11 Km hinauf. Auf diesem Stück hatte ich echte Probleme das hohe Tempo in der ersten Spitzengruppe mitzugehen. Ich hatte auf diesem Strassenbelag das Gefühl, als wenn mich jemand festhält. Dann gings ziemlich steil auffi, auf die Krone einer Staumauer. Von da an gings abwechselnd auf felsigem oder Schotteruntergrund bergauf. Ich fühlte mich saugut und konnte meine Kraft voll auf’s Pedal bringen. Nach ein paar Abfahrten gings nach der Verpflegung weiter aufwärts. Dann kam eine Gegenverkehrpassage. Und von KM 40 an, gings bergab. Und es ging bergab. Holla, die Waldfee! Superschnelle Abfahrten wechselten sich mit Geröllfeldern, mit Steinen so groß wie Kinderköpfe ab. Einmal die falsche Linie und raus. Ich habe noch nie so viele Durchschläge oder kaputte Laufräder gesehen. Stürze natürlich auch. Dann gings zu guter letzt durch das berüchtigte Flussbett. Mal rechts, mal links wurde man immer wieder durch den Fluss geschickt. Hohes Tempo, kurze steile Abfahrt, Bremse offen. Linie gepeilt, muss passen, voll durch und sofort voll Druck aufs Pedal um die steile Rampe auf der anderen Seite wieder rauf zu kommen. Vier von sechs dieser technisch sehr anspruchsvollen Durchfahrten waren überhaupt nur fahrbar. Die anderen beiden waren zu steil und felsig. Dann kam noch eine Felspassage die fies nach links zum Fluss abfiel. Dann wieder rauf aufs Rad. Wo sind meine direkten Kontrahenten? Sichtweite! Auf der darauffolgenden Schotterpiste konnte ich zwar wieder ran-, aber nicht mehr vorbeifahren. Zu kräftezehrend waren die vorangegangenen Passagen. Auf dem letzten KM kam nochmal ein besonderer Leckerbissen. Durch die Regenfälle im Februar ist eine Art Schilfgras so hoch im Flussbett gewachsen, daß man die Steine erst sehr spät sehen konnte. Wenn man zu langsam war, unfahrbar. Also voll drüber und richtig Gummi lassen. Dann gings zum Ziel im Parc. 65km, 1250 hm in 1:59:irgentwas. Bedeutet im Klartext AK 1 Gesamtklassement 3. H.-P. Obwaller siegte mit 1:55:29! Ich will nicht bestreiten, daß ich vom technischen Defekt oder Sturz eines potenziellen Anwärters provitiert habe. So ist Marathon! Einhellige Meinung im Ziel war, daß es in diesem Jahr ein wahnsinnig schnelles Rennen gewesen ist. Die müssens wissen.
Rundrum eine sehr schöne Veranstaltung. Besonders das Wetter!
Euer Henning
Guten Morgen,
latest News aus dem sonnigen Kanarien vom Canary-Open-MTB-Marathon: Hillclimber vom Team Ruhrpott Express siegt auf der Mittelstrecke (65 km) in seiner Altersklasse. Und um dem Ganzen noch die Krone aufzusetzen belegt er in der Gesamtwertung den 3. Platz.
Super Henning!
Herzlichen Glückwunsch von hier aus und wir warten auf Deinen Bericht. Guten Rückflug.
Und nun zum Tagesgeschehen: hier mal wieder zum Sonntagskaffee ein paar ausgesuchte Pics. Viel Spaß beim Stöbern und auch mal wieder nach draußen gehen. It´s wärmer geworden.
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Vielleicht auch interressant:
Lauf-Mythen auf SZ Online: Ein Quiz für Läufer
Interview mit Guido Tschugg über das Risiko beim Freeriden: Ebenfalls in der SZ.
, aber schon vom August 2009
Hier gibts auf die Ohren: Metal-Refinement. CD Reviews- Live Berichte und vor allem: Playlists mit und ohne Moderation, alles für die Kopfnicker-Fraktion.
Und noch ne Shopping Seite: ProBikeKit.com, ganz easy in England shoppen, Preise sind in € einsehbar, free shipping to Germany und ein nicht komplett alltägliches Sortiment – hatte mir mal ein Barloworld Team Trikot bestellt.

heisst es in einem Gedicht von Konstantinos Kavatis, oder für die Ruhris unter Euch, in einem Werbespot eines hier nicht genannten spanischen Automobilherstellers!
Der Koffer ist gepackt, das Cannondale zerlegt im Flugkoffer untergebracht. Am Mittwoch geht’s zum Canary Bike Marathon. Ich werde mich mal an die ( so ausgeschriebene) 80 Km Extremdistanz wagen. Mal sehen. Bin sehr gespannt. Ich habe in diversen Blog’s gelesen, daß ihr ganz schön über das Sauwetter in Deutschland herzieht. Ich will euch ja nicht ärgern, aber MSN Wetter hat 26 Grad und heiter vorausgesagt. Tendenz steigend. Passt schon. Da fällt auch die Trikotwahl leicht. Endlich wieder KURZ/KURZ fahren! Jungs, ich werde unsere Fahne hochhalten. Zumindestens versuchen. In der Starterliste steht alles was Rang und Namen aus Europa hat. Ich berichte, wenn ich wieder da bin. Ach ja, wann eigentlich? Kaum am 22.03.2010 abends gelandet, geht’s am 26.03.2010 morgens auch schon wieder los, Richtung türkische Küste. Über Ostern. Natürlich auch mit dem Bike. Das Wetter muß man doch ausnutzen.
Glaubt mir, im tiefsten Inneren, ganz tief drin, bin ich aber doch ein netter Mensch! Ich kann’s aber gut verbergen, ne?
bis dahin
euer Hillclimber
Guten Morgen zu den Pics am Sonntag. Es wird ja Zeit, das es endlich Frühling wird, aber in einigen Gegenden herrscht immer noch Wind, Kälte und Schneeregen vor. Also doch wieder stöbern zum Sonntagskaffee.
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Vielleicht auch interressant:
Unter den Bikern wird ja nun auch viel gezwitschert. Ich gehöre zwar noch nicht dazu, habe aber trotzdem auf einer Foto Seite diese 10 Tips gegen den Twitter Frust entdeckt.
Wer noch Podcasts fürs Auge sucht wird auf Bike TV fündig. Der aktuelle Beitrag befasst sich mit einem Carbon Marathonfully und einer Videobrille.
GPS Navigation wird in Zeiten von Smartphones durchaus auch mit dem Handy interressant. Zumindest, solange die Akkus mitspielen.
Hier auf Schwarzwald Bike gibts ne Menge Infos über GPS.
Und noch ein Link für die Teerschneider Fraktion. Hernolds Radsportseiten bieten RTF Termine in NRW und vieles mehr mit Tags wie Training und Touren. Aber seht selbst.
Viel Spaß beim Stöbern und einen schönen Sonntag.

Dabei fing alles so gut an. In den letzten Wochen hat sich der Schnee endlich verabschiedet. Die Temperaturen ließen sich wieder mit einem Pluszeichen messen. Fahrtstrecke 340 km, so rund. Also um 5 Uhr starten, dann sollte alles passen. Wir sind ca. 08:30 Uhr da, noch einen Kaffee, die Rollen aufbauen und dann mit dem Team Schließer-Bike die 180 km von Schöningen angehen. Soweit die Theorie.
Samstag 04:30 Uhr: Beim Blick aus dem Fenster erschauert, 5 cm neuer Schnee. Es ist doch März, oder? Egal, die Bahn wird schon frei sein, so kalt ist es doch auch nicht.
Samstag 05:00 Uhr: Henning holt mich ab.
Samstag 06:00 Uhr: Kilometer 60, wo sind die Streuwagen, hat wieder keiner mehr Salz? HALLOOO: WIR MÜSSEN NACH SCHÖNINGEN!
Samstag 08:00 Uhr: In einer halben Stunde sollten (wollten) wir da sein. Ein elektronisches Schild teilt uns mit, das die A 2 hinter Hannover-Ost gesperrt ist. Nee, ne- die meinen doch nur die linke Spur, oder? Weil sie noch nicht zum Räumen gekommen sind. Meinten sie nicht! Die gefühlte Anzahl von 2348 LKW wie an der Perlenschnur aufgezogen, spricht eine eindeutige Sprache.
Samstag 08:30 Uhr: Ralle meldet sich. “Seid ihr los gefahren?”. KLar sind wir, nur von fahren kann keine Rede mehr sein. Also rechts ab Richtung Kassel, und dann links auf die A39 über Hildesheim. Die Fahrt endet jäh im nächsten Stau. Auf die Idee sind die anderen auch gekommen.
Samstag 09:00 Uhr: Ralph und die anderen strampeln jetzt los. Wir essen einen Croissant an der Aral Tanke, es steht alles. Die nette Kaffeefrau weiss allerdings, das hinter der Tanke eine Ausfahrt ist und wir über Salzdahlum und Schöppenstedt nach Schöningen gelangen können. Beim Kaffee wird das Navi umprogrammiert und weiter gehts.
Samstag 10:00 Uhr: Ein herrliches Wetter für einen Sonntagsausflug im Winter, Neuschnee und Sonne. Unendliche Weiten. Ich denke dran, das es vielleicht eine gute Idee war, etwas zu Essen einzupacken.
Samstag 10:30 Uhr: Da vorne ist was. Gelb und viereckig- ja, ein Ortsschild. Und es fängt mit S an, ja ich kanns genau sehen. SCHÖNINGEN
Ganz viele Menschen waren dabei Schnee zu schaufeln. Der erste konnte uns direkt weiterhelfen. Schließer-Bike? ja, kein Problem- die Straße weiter geradeaus und an der zweiten Kreuzung auf der Ecke. Tja, hier kennt man sich noch.
Der Rest ist schnell erzählt. Erst einen Kaffee, dann die Rollen aufgebaut – noch wacker einen Hunni durchgetreten und nach kurzem gemütlichen Beisammensein wieder ab in den Ruhrpott.
Vielen Dank an Frank für die tolle Bewirtung, an die Kaffeefrau für den klasse Tip mit der Geheimausfahrt, an Willy für die super, selbstgebackenen Riegel und an alle die da waren und uns sehr nett empfangen haben. Wir kommen gerne wieder.
Wenn kein Schnee liegt.
Guten Morgen.
Zum Sonntagskaffee ein paar Pics zum Stöbern. Viel Vergnügen. Heute mal eine Auswahl mit etwas weniger Action.
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Der schnellste (oder erste) Bericht zu den 180 km von Schöningen bei Frank Schließer im Radladen. Bericht zum Rollenevent
Holz statt Alu oder Carbon. Und die Ersatzteile liegen haufenweise im Wald.
Woodenbikes.com
Wenn mal etwas mehr Zeit ist und die Tour ein bisscher weiter gehen darf. Biketours round the world
Nach der ganzen Welt gehts ab in die Eifel. Jedenfalls für Rennradler
So, ich hoffe, dass wieder ein paar interressante Sachen für Euch dabei sind. Allerdings scheint hier im Ruhrpott die Sonne und deshalb noch ein Tip zum Sonntag. PC ausmachen und ab an die frische Luft.
