Training mit audiovisueller Unterstützung

Im Grunde gibt es ja nichts langweiligeres als Rollentraining. Wie festgenagelt das Rad, die Position muss man stundenlang nicht ändern ( man tut es dann aber besser doch) und Fahrtwind ist ebenfalls Mangelware. Aber…

In welcher Situation kann man sonst noch mal ungestört eine komplette CD anhören oder gar eine Konzert DVD reinschmeißen? Nun bin ich in der komfortablen Situation, das in dem Raum mit der Rolle auch ein PC mit Audioanlage steht. Also erstmal den Archäologiestudenten ins DVD Lager geschickt und nach Konzerten suchen lassen.

Ein bisschen Musik

Ein bisschen Musik

Und da taucht doch die gute, alte “Rock In Rio” DVD von Maiden wieder auf. Also nix wie rein damit ins Laufwerk, den Amp aufgedreht und ab auf die Rolle. Erst einmal einrollen mit “The Wicker Man”. Weiter gehts auf der Geraden mit “Ghost Of The Navigator”.  Bei den langen Maiden Stücken reichen schon zwei zum Warmfahren. Mit “Brave New World” kommt so langsam der erste Anstieg, erste Schweißtropfen bilden sich auf der Stirn, um dann mit “Wrathchild” die letzen Kehren der ersten Anhöhe zu erklimmen. Mit “2Minutes To Midnight” gehts oben auf dem Kamm entlang und bei “Blood Brothers” kommt man erst einmal wieder in den GA Bereich. Mit “Sign Of The Cross” und “The Mercenary” wird noch ein kleiner Hügel genommen und dann Ausfahren. Was allerdings bei “The Trooper” wirklich schwer fällt. Denn auch hier würde man am liebsten wieder Vollgas geben. Wie Maiden eben auch. Und schon ist ne Stunde um.

Rock, Metal, Schlager, Klassik, Pop, Trance,  Techno, Wave, Punk, Indie – Was hört ihr beim Training und hat es einen bestimmten Grund. Oder einfach die Lieblingsmucke. Bin mal gespannt und fang mal an.

Dieser Beitrag wurde am Sonntag, 10. Januar 2010 um 15:41 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie Musik, Training abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen. Du hast die Möglichkeit einen Kommentar zu hinterlassen, oder einen Trackback von deinem Weblog zu senden.

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10 Kommentare »

  1. Also mit Iron Maiden liegst Du schon ganz gut. Ich bin zwar selten mit Mucke unterwegs, aber wenn dann lass ich es schon richtig krachen.
    Im Großen und Ganzen höre ich aber “fast” alles! ;-)

    Kommentar: Gerd – 10. Januar 2010 @ 16:24

  2. Du hast also meine Iron Maiden -Rock in Rio- !!! Ich finde meine nicht wieder, und dabei ist es doch mit das beste was man bei den langweiligen Einheiten hören kann! Morgen kauf ich sie mir neu :-) Viel spaß weiterhin auf der Rolle ;-)

    Kommentar: Ralph – 10. Januar 2010 @ 16:55

  3. Den größten Trainings- äh Schweißeffekt habe ich mit “Ramones live”. Da gibt es keine Pausen zwischen den Stücken. Mit dem letzten Akkord wird gleich der nächste Song eingezählt. :-)
    Ansonsten Hardrock, z.B. die neue Bonafide (Hammerscheibe).

    Kommentar: bbbaschtl – 10. Januar 2010 @ 21:34

  4. Da ich beim Rollentraining keine Mucke hören muß, Stichwort Tacx Ergotrainer, kann ich eigentlich nicht mitreden. Aber beim laufen habe ich Stöpsel im Ohr. Im ruhigen GA Bereich finde ich Dire Straits – Love over Gold am angenehmsten. Solls mal richtig krachen, höre ich Zeltinger Band – Live aus dem Müngersdorfer Stadion. Geiler, ehrlicher 80er Rock.

    Kommentar: Hillclimber – 11. Januar 2010 @ 09:38

  5. @ Gerd,

    ja, es kommt halt oft auf die Stimmung an, was gerade läuft.

    @ Ralph,

    “Rock In Rio” zählt definitiv zu den “Must Haves”. Egal woher ;-)

    @bbbaschtl,

    Cool, guter Tip. Höre gerade Bonafide auf MySpace. Das gibt wieder Hoffnung, das erdiger Rock niemals ausstirbt. Nie!!

    Kommentar: Maddin – 11. Januar 2010 @ 14:41

  6. @ Hillclimber,

    wer an der Cote d´Azur trainiert ( zumindest virtuell) braucht ja auch keine Mucke. Da gibts ja was auf die Augen ( hoffe ich doch) :-)

    Kommentar: Maddin – 11. Januar 2010 @ 14:43

  7. Wenn’s bei mir am Berg nicht mehr geht, dann bringen mich 3 Doors Down mit Kryptonite auf den Gipfel…

    Kommentar: Jack – 11. Januar 2010 @ 22:02

  8. Aaalsooo: Beim Biken an der frischen Luft höre ich nie Musik. Da ist mir das akkustische Feedback der Umwelt zu wichtig… meistens geht mir aber irgendein Song aus dem hauseigenen CD-/LP-Schrank durch den Kopf.
    In Ermangelung einer Rolle, komme ich beim Sport also nur bei den Oberkörper-Workouts in den Genuss von Musik.
    Dabei höre ich eigentlich abwechslungsreich. Entweder richtig hart mit Bands wie: The Haunted, Killswitch Engage, Slayer, Sepultura…
    Gern auch etwas komplizierte Musik: Tool, Gazpacho, Porcupine Tree…
    Und häufig auch einfach nur rotz’n'rollig: Hellacopters, The Who, Mustasch, Gluecifer…

    In einer Sache scheinen wir uns aber alle einig zu sein. Training und Gitarrenmucke passen gut zusammen.

    Kommentar: MTBTier – 12. Januar 2010 @ 20:11

  9. @ Jack,

    du bringst mich da auf eine Idee… ;-)

    @ MTBTier,

    wohl war, draußen hör ich auch keine Mucke. Und Du hast es ja schon fast zusammengefasst.
    Die absolut unrepräsentative Umfrage zeigt, das die harten Gitarrentöne eindeutig in der Überzahl sind. Was mich allerdings wundert: The Who werden auch noch gehört. Live At Leeds war meine allererste LP und das ist schon gaaaaanz lange her. ;-)

    Kommentar: Maddin – 13. Januar 2010 @ 14:41

  10. Natürlich werden The Who noch gehört. Genauso wie Neil Young, Thin Lizzy, Led Zeppelin… ;-)

    Kommentar: MTBTier – 13. Januar 2010 @ 17:27

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