…heisst es bei uns im Ruhrpott. Und deshalb seien hier einige Gewinnspiele beworben, die freundliche Blogger zur Advent(s)zeit ins Leben gerufen haben haben.
Auf Trails And Bikes ist nun nicht mehr viel Zeit. Teil I der Verlosung endet schon heute um 23:59 Uhr. Aber keine Bange , wo schon ein erster Teil angekündigt ist, folgt auch bestimmt ein zweiter.
Bei DIRO-SPORTS gibts eine originale Diro Laufblog Cap zu gewinnen. Ein limitiertes Einzelstück. Und nicht nur deswegen lohnt sich mal ein Blick in Gerd´s Laufblog.
Da ich mich aus fotografischen Gründen auch auf anderen Blogs umschaue, bin auf kwerfeldein.de gestoßen. Ein wie ich finde der zurecht meistgelesenen Blogs zum Thema Fotografie. Tips, Tutorials und jede Menge Anregungen für Anfänger und Fortgeschrittene. Und nun gibts drei DVD des Betreibers zu verschenken.
Viel Glück!
Hier also nun der zweite Teil der Stund Serie. Viel Spaß:
Da jetzt selbst der letzte Mohikaner gemerkt haben müßte, daß die Adventzeit vor der Tür steht. Es heißt wirklich Adventzeit und nicht Adventszeit. Wir sprechen ja auch nicht von Adsventskranzkerzens, Schubsladens oder Bundsfaltenshosens. Anm. der Redaktion. In dieser vorweihnachtlichen besinnlichen Jahreszeit ziehen wieder Herrscharen von Kegelclubs, Fußballvereinen und anderer Gruppierungen umher, um sich erst völlig geschniegelt und gestriegelt, in irgenteinem Lokal zum Essen zu treffen. Meistens wird in der gastätteneigenen Kegelbahn noch ne ruhige Kugel geschoben, bevor man dann mit zwei ATÜ auf’m Reifen, dem Hemd aus der Hose und der Krawatte in der Sakkotasche, in andere Etablissements abwandert. Ich rede von der alljährlichen Weihnachtsfeier unter Arbeitskollegen. So machte man sich auch dieses Jahr wieder frühzeitig im Juli Gedanken, wo man denn dieses Jahr niveauvoll abstürzen könnte. Ich klinkte mich völlig aus der Diskussion aus und habe mich recht früh entschieden dieses Jahr nicht dabeizusein. Doch wie so oft im Jahr 2009 kam es auch diesmal ganz anders!
Am vergangenen Freitag morgen um 05:30 Uhr klingelte mein Handy und eine befreundete Stimme sprach:,, Ey Alder. Am Samstach mittach treffen um 13:00 Uhr beim Opel auf’m Paaakplatz.” Ich wußte zwar wer da sprach, aber bestimmt nicht was er mir damit deuten wollte. Bevor ich nachhaken konnte, sagte Er noch:,, Weihnachtsfeier!!! Wird voll geil!!! Und bring alte Klamotten, Handschuhe und ne Mütze mit.”
Die drei ??? waren ein Sch… gegen mich und so stand ich pünktlich am verabredeten Ort, natürlich mit ollen Klamotten, Handschuhen und ner Mütze. Langsam aber sicher trudelten alle ein, sodaß wir mit zehn Peoples auf dem Parkplatz standen. ,,Wo geht’s hin? Und wozu brauchen wir schon vor dem ersten Bier alte Klamotten,” fragte Ich! ,,Laß uns ma machen,” tönte es aus dem Hinterhalt. Eine halbe Stunde Autobahnfahrt später standen wir in Iserlohn vor einer alten Industriehalle. In großen Lettern stand über dem Eingang! Paintball – City!!!!
Alles war arrangiert. Ein Instruktor nahm sich unserer an und verteilte Gebote, Verbote, Overalls, Gesichtsschutzmasken und Schnellfeuergewehre. Instruierte uns noch kurz und führte uns dann in die heiligen Hallen. Funzelige Schummerbeleuchtung gab nicht viel von den bisher hier Gefallenen preis. Dreifach übereinander gelegter Kunstrasen dämpfte gröbere Blessuren ab. Überall standen Spanplatten, als Deckung gegen feindlichen Beschuß gedacht, herum. Ziel des Spiels ist, eine Fahne die in der Mitte des 800 qm großen Spielfelds aufgestellt ist, zu erobern und ins eigene Heaquarter zu bringen. Unter Dauerbeschuß versteht sich. Ohne getroffen zu werden, ist auch klar. Denn Farbklecks auf dem Körper heißt: ,, Du bist raus!” Dann gings los. 5 gegen 5. Mann gegen Mann. Waffe gegen Waffe. Anfangs wurde noch taktiert. Es wurden Handzeichen zum stillen Verständnis verwendet. Wie damals, als wir alle noch in der Scheiße lagen. OK, einige von uns im Schützengraben, Ich eher in den Windeln.
Es war ne Heidengaudi. Supergruppendynamik. Wir sahen aus wie die Ferkel. Aber irre viel Spaß gemacht. Nach drei Stunden unendlicher Belagerungsszenen waren wir total fertig, aber zufrieden. Und alles ohne Suff! Einstimmig beschlossen wir, daß wir nicht das letzte mal dort waren. So war sie, meine diesjährige Weihnachtsfeier im Terrorcamp.
Euer dersichnichtausderDeckungtraut Henning
Gestern abend war ich bei einem Wishbone Ash Konzert. Ja, richtig gelesen. WA tourt 2009 mit neuen Musikern und altem Programm. Argus war wohl eine meiner ersten LP von Wishbone Ash und stammt aus dem Jahr 1972. Langspielplatten sind die schwarzen, runden Scheiben mit ca 30 cm Durchmesser, nur einer einzigen Rille und einem kleinen Loch in der Mitte.
Argus mit Songs wie Through Down The Sword, The King Will Come oder Leaf And Stream wurde komplett gespielt, gefüllt wurde das Programm mit einigen anderen Stücken aus den 70ern. Auch Time Was und Sometime World haben nicht gefehlt. Der Sound im Musiktheater Piano in Dortmund war allererste Sahne und wer die Gelegenheit hat und auf Classic Rock mit zwei Leadgitarren steht, sollte mal schauen ob nicht auch in seiner Gegend noch ein Konzert ansteht.
Martin Turners Wishbone Ash 2009:
Martin Turner – Gesang, Bass
Danny Willson – Gitarre, Gesang
Ray Hatfield – Gitarre, Gesang
Dave Wagstaffe – Drums, Percussion, Gesang
Eigentlich handelt es sich hier um einen Werbefilm für ein Essener Fahrradhaus. Das Video eignet sich aber ebenfalls hervorragend für einen Ruhrpott Trails Promo Streifen, und als diesen möchte ich den Spot hier vorstellen. Denn das Essener Radhaus ist mir bis heute selbst nicht bekannt, einige der Trails allerdings schon:
(Was nicht ist, kann ja noch werden)
Aber seht selbst:
Auch der Ruhrpott-Express möchte einen Baum spendieren und damit diesen Blog, zumindest was das CO2 angeht, neutralisieren. Hier gibts die Infos, wie durch das Pflanzen nur eines Baumes die Emissionen, die durch diesen Blog verursacht werden, ausgeglichen werden können. Man kann es sich ja leicht vorstellen, wenn man die Internet Landschaft wachsen sieht. Überall sprießen Server Farmen aus dem Boden, um immer mehr Blogs, Pics, Videos, Nachrichten für alle jederzeit verfügbar zu haben. Und diese Computer brauchen ja nun mal jede Menge Saft und geben Wärme ab. Und deshalb unterstützt der Ruhrpott-Express die Aktion Mein Blog ist CO2 Neutral.
So, nun war’n wir da. Schön hier. Oh, schaut mal da, die Palmen blühen. Und nu?
Am frühen morgen, im Schutz der Dunkelheit, sofort die vier besten Liegen auf der Sonnenterasse, als eines der neuen Bundesländer deklariert. Da wurde zurechtgerückt was das Zeug hält. Sonnenschirm? Brauchen wir nicht. Sonne mach mich Neger, hieß die Parole. Noch ein kleines Tischchen für die Softdrinks besorgt. Ja, so lässt’s sich die nächsten Tage aushalten. Jetzt schnell zum Frühstückbuffet, den Sonnenaufgang genießen. Und das war ein Frühstück. Ich kann euch sagen, da kann man Auswahl zu sagen. Es gab nichts was es nicht gab. Auf diversen Fahrten bin ich von Kumpel Maddin frühstückstechnich schon so einiges gutes gewohnt, aber das hier, Hut ab. Apropos Essen. Ich brauche glaube ich nicht zu erwähnen, daß Ich hier täglich meine Tariflich festgeschriebenen sieben Mahlzeiten zu mir genommen habe. Wegen der Kohlenhydrate. Ihr versteht, nicht wahr! Böse Zungen munkelten, daß sie ein zusätzliches Boatpeople aus dem Container geholt haben, nur um meine Teller zu spülen. Seis drum.
Nach dem Mahl erstmal gemütlich auf die Liege zum lesen. Ich lese gerade ,, Der Patron” von Lars Boysen, dem rennradfahrenden Nordlicht. Sehr amüsant und zu empfehlen. Ich bin wohl kurz eingenickt. Mein Schläfchen wurde plötzlich durch bestialischen Lärm unterbrochen. Waataahjimm!!!!!! gellte es die Ägäisküste entlang. Vor mir stand eine der niedersten Lebensformen, mal von Autoverkäufern und Versicherungsmaklern abgesehen. Animateure! Immer extrem freundlich unfreundlich und in der Regel so was von lauwarm angehaucht. Sie versuchen grundsätzlich eine Stimmung unter den verschiedenen Nationen wie bei der letzten Fußball WM herzustellen. Aber wir sind nun mal nicht alles Brüder oder Schwestern, nicht mal Nachbarn. Ich wusste nicht mal was diese lustige Laune der Natur mir mit seinem Geschrei deuten wollte. Waataahjimm, ugs: Waataah = Water = Wasser Jimm = Gym = nein nicht Gymnasium, sondern Gymnastik. Igitt Wassergymnastik, die wohl mieseste Art sein schlechtes Gewissen über die Völlerei am Buffet zu beruhigen. Wohin man sieht aufgeschwemmte Touristenkörper die sich im Takt von irgendeiner viel zu lauten Teschnomucke versuchen grazil zu bewegen. Synchronität Fehlanzeige! Nicht mit Mir. Ich habe selbst hier einen Ruf zu verlieren. Kurz bei der Holden abgemeldet und flugs zum Bungalow gespurtet, um die Laufschuhe anzuziehen und im Hinterland, fernab vom Animationspöbel, ein Stündchen laufen zu gehen. Hat das schon mal jemand von Euch getan? Herrlich! Man lernt das Urlaubsland seiner Wahl von einer ganz anderen Seite kennen. Taxifahrer, die einem einen Vogel zeigen, weil man in der Mittagshitze joggt. Melonenverkäufer, die ungläubig mit dem Kopf schütteln und Souvenirkrimskramshändler, die einen für total bekloppt oder für’n Engländer halten. Fernab der Touribunker ist es mit einmal auch nicht mehr so sauber. Da sieht man wilde Müllkippen und ausrangierte Elektrogeräte im Busch. Da wird auch so mancher Ölwechsel am Straßenrand durchgeführt, ohne Auffangbehälter, versteht sich. Der Umwelt zu Liebe, ja nee is klar!!! Aber, wenn man einen Kieselstein mitnimmt, wird man sofort eingebuchtet. Kulturgut. Verkehrte Welt.
Ich will auch garnicht weiter ausschweifen. Insgesamt ein sehr schöner Urlaub.
Euer derschonwiedergebuchthat Henning
Nasse, kalte Füße hab´ ich gekriegt, und mockig wars.
Aber gezz, vorm PC is warm!
Seit kurzem bin ich ja stolzer Besitzer meiner ersten Festbrennweite. Ein Canon 50mm/ f1.8 II. Das preiswerteste Objektiv, das in diesem Segment zu bekommen ist. Trotzdem gibts viel Lichtstärke und eine gute Abbildungsleistung.
Angeregt durch z.B. diese Arbeiten von Siebe Warmoeskerken, der fast ausschließlich mit 50mm fotografiert, habe ich mich dann zum Kauf entschlossen. Zum anderen ist es eine gute Möglichkeit noch etwas mehr mit der Kamera zu “üben”.
Was hat das jetzt mit Biken zu tun? Auf den ersten Blick erstmal nix. Auf den zweiten Blick habe ich mir mal überlegt, wie man das Ganze kombinieren kann. Und so ist die Aktion 50 Bike(Augen)blicke mit 50mm entstanden. Die Idee kam dann eigentlich durch das Projekt 50/50 des belgischen Fotografen Bert Stephani. Auf seiner Website gibts in loser Folge Videos seiner Aktion “50 Days Through 50mm”.
Und in der Form gibts jetzt hier 50 Bikeblicke mit 50 mm. Heute gehts los mit Kapitel 1:
50 Bikeblicke mit 50mm from Martin Danberg on Vimeo.