Der Blog musste leider in den letzten Tagen unter der Systempflege leiden. Nachdem mir ein Brief der Hausbank ins Haus geflogen kam, in dem mir mitgeteilt wurde, das von meiner IP Adresse versucht wurde, mit einem Trojaner auf das Bankensystem zuzugreifen. Der Virenwächter konnte zwar was in Qurantäne verschieben, aber so ganz astrein lief mein XP wirklich nicht mehr; also die Radikalkur und neu machen. Mein System lief nun seit einigen Jahren stabil, und demnach stellte ich mich wohl etwas doof an, was die Neuinstallation anging, auf jeden Fall muss mir wohl ein falscher Klick mir dem Partitionierungstool unterlaufen sein, und eine komplette Partition war verschwunden.
Auf jeden Fall weiss ich jetzt, dass selbst nach einer Formatierung noch alles da ist, wenn auch etwas unsortiert. Ungefähr so, als wenn man den siebten Harry Potter, also den dicksten mit über hundert Seiten, als lose Blatt Sammlung erwirbt, zum Selbersortieren.
Selbst ein “format” löscht erstmal nur das Inhaltsverzeichnis einer Festplatte, wenn nichts neues auf die Platte geschrieben wurde ist alles noch da. Und so habe ich die letzten Tage zwar vor dem PC verbracht, und nicht auf dem Bike, und hauptsächlich die Zeit dafür gebraucht, mein System wieder in einen benutzbaren Zustand zu versetzen. Was ja nun auch gelungen ist. :-)
Keine 60 km von hier, in den Ausläufern des Bergischen Landes, steht ein Riesending von einer Brücke, die höchste Eisenbahnbrücke Deutschlands und bis vor kurzem hatte ich noch nie was davon gehört. Nun war ja letztes WE allerbestes Herbstwetter und die Zeit reif für einen schönen Spaziergang mit der Holden und dem Wauzi. Also mal auf ins Bergische.
Ich schätze mal, die Jungs haben sich gedacht, kurz nachdem sie den Eiffelturm fertig hatten, “lasst uns doch mal ins Bergische gehen und eine Eisenbahnbrücke bauen”. Jedenfalls ist eine bauliche Ähnlichkeit nicht von der Hand zu weisen und zeitlich würde das auch fast hinkommen.
Und mal so nebenbei, mit dem Bike wäre das Bergische auch mal einen Ausflug wert. Die Wälder und Trails jedenfalls wirkten sehr einladend, zumindest auf mich.
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