Samstag gehts nach Kellenhusen….
Die Fotos stammen aus einem Kurzurlaub im Februar dort.
In Ermangelung eines Navis und eines funktionellen online Radroutenplaners habe ich mal was mit map24 und der Option “kürzeste Strecke” sowie “Autobahn vermeiden” ausprobiert. Trotz des unsicheren Wetters habe ich mich dann gestern auf den Weg nach Münster gemacht um mal zu sehen, wie der Routenplaner führen würde. Die ersten Meter aus Bochum waren mir so schon nicht unbekannt. Dann in Herne einmal anders abbiegen, als ich es gewohnt war, um aus dem Pott heraus zu kommen, einmal kurz RE gestreift, um eine lange, ampellose Überbrückung bis zur B235 hinzukriegen. Datteln, Olfen, Lüdinghausen, dann runter von der B235 und über Land ( Ottmarsbocholt, Dorfbauerschaft, Loevelingloh) auf geradem Weg nach Münster. Nach dem Routenplaner 63,5 km und auf dem Tacho hatte ich 65 km. Denke mal, das ist ´ne Abweichung, mit der man leben kann.
Auf dem Rückweg kams dann doppelt, einmal von oben und das andere von vorn. Hatte mir schon gedacht, das ich auf dem Hinweg Rückenwind hatte, aber so? Na ja, und zwischen Lüdinghausen und Olfen hat dann der Himmel mal wieder seine Schleusen geöffnet. So, wie er es im Moment hier 3-4 mal am Tag macht. Aber egal – alles in allem ist der Test gut gelungen und fürs Rennrad scheint das eine gute Alternative um mal neue Strecken auszuprobieren.
…nicht mehr, aber auch nicht weniger. Soviel ist zum neuen Harry. P zu sagen. Wie üblich wieder 3 Std. Laufzeit, aber es war recht kurzweilig. Wobei ich den Eindruck hatte, das diesmal mehr erzählt wird(von der Geschichte, jeder Band war ja auch dicker als der vorherige) und weniger die Action im Vordergrund stand. Für jeden H.P. Fan ist es sowieso ein Muss, für alle anderen sicherlich kein Pflichtfilm – aber gut.
Familientag im Ruhrpott. Die Familie geht mal wieder gemeinsam ins Kino.
Harry Potter und der Halbblutprinz. Ich hab schon gar keine Ahnung mehr worum es in diesem Teil überhaupt noch ging, solange ist es her, das ich das Buch gelesen habe. Aber egal, die Filme wurden ja im Laufe der Zeit immer düsterer, dazu Zauber und Fantasy, das passt das schon für eine nette Unterhaltung.
Morgen mehr, müssen gleich los.
Ich spiele ja schon lange mit dem Gedanken meinen alten “Calimero” Kopfschutz mal auszutauschen. Nicht nur, das die Form schon lange ausgedient hat, über die empfohlenen 5 Jahre Nutzungsdauer ist er auch schon einige Jahre hinaus. Es ist bei mir aber meistens so, wenn ein Teil noch gut funktioniert, fällt es mir immer schwer, für viel Geld etwas Neues anzuschaffen. Und geliebäugelt habe ich eigentlich mit dem Bell “Sweep”, tolle Testurteile, sieht super aus, kostet aber auch ca. 150 Euronen. Noch dazu steht der Urlaub an, da muss man das Budget schon etwas einteilen.
Nun flatterte aber ein Angebot ins Haus der Zeitschrift Roadbike. 3 Hefte plus Helm für eine kleine Zuzahlung. Da habe ich kurzfristig zugegriffen. Und ich muss sagen, ich bin nicht enttäuscht. Sehr leicht der Helm, sehr bequem, und bei der ersten Testfahrt habe ich ihn kaum gespürt.
Hallo zusammen,
nachdem ich meine gesundheitlich bedingte Zwangspause dazu nutzte, mein Kellergeschoß als Wohnraum umzufunktionieren und seit Wochen nichts anderes als Baumärkte oder Baustoffhandlungen mehr von innen gesehen habe, kam der mir unvergessliche 3 Juli!
Alles fing ganz entspannt damit an, daß ich mein bestelltes Parkett am frühen Morgen abholte und mir den Tag für die Verlegung desselbigen vorgenommen hatte. Also frohen Mutes ans Werk gegangen und gegen Mittag stand ich vor dem fast abgeschlossenem Projekt. Hier um die Heizungsrohre noch ein wenig einpassen und dort an der Türzarge noch mal stückeln, aber ihr kennt das ja sicherlich. Die Fußleisten lagen auch schon parat und warteten darauf, ihren vorbestimmten Zweck zu erfüllen. Ich war schon ein wenig stolz, daß alles so gut geklappt hatte. Den Montag wollten wir nutzen um gemütlich ein paar Möbelhäuser zu durchforsten.
Dann wurde es am Himmel dunkel. Und ich sage euch, es wurde so dunkel wie ich es in 41 Jahren niemals zuvor erlebt habe. Es fing zu regnen an. Nein, was sage ich. Es fing zu schütten an. Das ganze untermalt von Sturmböen. Ich wohne nicht in einem Hochwassergebiet. Der nächste ernstzunehmende Fluß ist ca. 20 Km Luftlinie entfernt und deshalb erschien es mir sehr suspekt, daß ein ca. 40 cm tiefer Fluß plötzlich durch meine Hofeinfahrt floss. Sofort alle Rückschlagventile geschlossen und sämtliche verfügbaren Pumpen vorsichtshalber angeschlossen. Dann hagelte es taubeneiergroße Hagelkörner. Was soll ich lange beschreiben was dann passierte. Schaut es Euch an, unter www. blaulichtreporter.de!
Die Bilanz von mehreren Wochen vergeblicher Arbeit:
Zwei durchschlagene Dachfenster. An den Wänden lief das Wasser sintflutartig ins Haus hinein. Die Autos übersät mit Hagelschäden. Das ganze Kellergeschoß 1,20 Meter tief unter Wasser. Alle Mühe in wenigen Minuten zu nichte gemacht.
der kotzenkönnende Henning
P.S
Aber es hätte auch schlimmer kommen können. oder?