„Das ist die geilste Marathonstrecke, die ich je gefahren bin. So viele Singletrails kriegen sie in Willingen nicht auf die doppelte Distanz zusammen“, sagte Danowski. Auch Damen-Siegerin Sandra Gockert (Espenau, 2:24:26 Stunden) zollte dem Kurs großes Anerkennung. „Das hat sehr viel Spaß gemacht.“ ( Zitat. Quelle:bikesportnews.de)
Dem kann ich mich nur anschließen. Der Trailanteil war immens hoch und da es absolut trocken war und auch geblieben ist, war es sehr gut zu fahren. Der völlig andere Charakter der Strecke mit vielen kurzen, steilen Anstiegen forderte allerdings seinen Tribut. Ich bin wohl zu schnell angefangen, denn auf den letzten 8 km, die es zum Ziel größtenteils noch berauf ging, war die Luft raus.
Trotzdem bin ich mit dem Ergebnis zufrieden. Laut Tacho 3:22 für 50 km mit 1350 hm. Das offizielle Rennergebnis habe ich noch gar nicht gesehen, da die Listen immer noch nicht online sind.
Ist aber auch kein Problem. Wieder ohne Sturz, ohne Defekt und in akzeptabler Zeit angekommen.Das Foto stammt noch vom Event 2006. Die neuen Pics der Sportografen sind erst in ein paar Tagen online.
Marathon in Wetter gelungen!! ![]()
Am Wochenende findet in Wetter a.d. Ruhr das Ruhrbike Festival statt. AmSamstag mit einem Marathon über 48 km und 1400 hm und am Sonntag gibts dort MTB Bundesliga.
Den Marathon lassen wir uns natürlich nicht entgehen, findet ja quasi vor unserer Haustür statt. Zweimal sind wir schon mitgefahren und die 48 km sind nicht ohne. Meist kurze, knackige Anstiege über die Höhenmeter gemacht werden und Technische Abfahrten, die kaum Zeit zur Erholung bieten. Also ein völlig anderer Charakter, als bspw. im Harz oder Sauerland.
Vor zwei Jahren wurden dort ebenfalls die deutsche MTB Meisterschaft im CC ausgetragen. Also an den nötigen Vorraussetzungen mangelt es in Wetter nicht.
Und Wetter bietet auch mir immer wieder ein Highlight, denn die Startlisten werden nach Namen sortiert und nicht nach Strecken. Will heißen, ich stehe 2 Plätze vor Dano. Jedenfalls bis zum Start.
Der Mountainbiker muss ja auch mal seine diversen Oberkörpermuskeln trainieren und nicht nur seine Beine. Damit das klappt hat mir die Holde etwas Gartenarbeit auf den Trainingsplan geschrieben. Lass uns doch bitte mal eben! den Bambus eingrenzen.
Bambus hat die unangenehme Eigenschaft, es sei denn man sucht die richtige Sorte für kleine Gärten aus, die Wurzeln (Rhizome) unter der Oberfläche im gesamten Garten zu verbreiten. Wir hatten die falsche Sorte.
So gibt es denn den Tip vom Fachmann oder in diesem Fall von einer Fachfrau,doch eine Rhizomsperre nachträglich um den Bambus zu ziehen. Diese Sperren müssen auch nur ca. 70 cm tief eingegraben werden und vor allem lückenlos geschlossen sein.
Also buddeln wir mal einen Graben um den Bambus und entfernen dabei schon mal die ganzen Ausläufer.
Leider stellte sich im Laufe der Aktion heraus, das wir die Sperre niemals lückenlos bekommen würden, schon wegen der vorhandenen Bauinfrastruktur des Gartens, und kurzerhand wurde der Entschluss gefasst den Garten doch umzugestalten und mal eben! die beiden Wurzeln komplett auszugraben. Wenn schon Gartenarbeit auf dem Plan steht, dann auch richtig.
Nun sind wir im Ruhrpott ja gewohnt mit diversen Abbauwerkzeugen zu hantieren:
Und in Nullkommanix ( gefühlte 7 Std., echte 6,5 Std.) waren die Bambus(se?) (Bambi?) ausgegraben und die Wurzel besiegt.
Fazit: herrliches Wetter, Bewegung an frischer Luft, Muckis zum MTB fahren und Platz für ein schönes Plätzchen , an dem die Holde den Liegestuhl aufstellen kann (Ihren natürlich), ich kann ja dann, wenns fertig ist, wieder mit dem echten Radtraining weitermachen.
..kann mich normalerweise mal gerne haben. Aber bei der Holden stand heute Gartenarbeit auf dem Trainingsplan (also auf meinem), und so musste ich mein Radtraining in die frühen Morgenstunden verlegen.
Um 07:00 Uhr gings dann schon los, ein paar Hügel im südlichsten Süden des südlichen Ruhrgebiets zu erklimmen. Trotz der Kälte wars ein schöner Morgen und nach 70 km und 650 hm war ich auch schon wieder mit Brötchen daheim. Zu dem Cross Alternativtraining, das dann folgte, später mehr.
Der mittenindernachtfährt Maddin
Die Scheinwerfer schaffen es kaum noch den Weg in der stockschwarzen Finsternis zu erhaschen. Der Himmel hat die Schleusen geöffnet und es regnet junge Hunde, wie man hier im Ruhrpott sagen würde. Die Scheibenwischer wirbeln von links nach rechts und zurück, aber sie könnten es auch lassen. Blitze zucken wild aber belanglos durch die Nacht und der Donner knallt mit kurzer Verzögerung ohrenbetäubend hinterher. Sprit ist alle. Just in diesem Moment ist im Licht eines Blitzes ein Haus zu erkennen. Vielleicht gibts dort Hilfe. Brad und Janet hatten sich ihre Hochzeitsnacht anders vorgestellt, aber nun gibts keine andere Möglichkeit als an die alte Holzpforte zu klopfen. Das Wasser läuft an ihnen runter, als ob sie gerade aus der Dusche kommen würden.
Nach einem kurzen Augenblick öffnet sich knarrend und knirschend die Pforte und Riff-Raff begrüßt mit ähnlich knarzender Stimme das junge Paar mit den Worten: “Oohh, you´re wet”. Darauf Janet: *leicht verlegen*:” mmhh – yes – it´s raining”.
Soweit eine kurze Szene aus der Rocky Horror Picture Show. Ich weiss nicht warum, aber jedesmal wenn mir beim Biken das Wasser an der Nasenspitze runterläuft muss ich an diese Worte denken: Oh, you´re wet! Yes- it´s raining! Und so wars auch heute morgen, Regen , Matsche , MTB, 45km.
In diesem Sinn – Allen noch einen schönen Feiertag.
Nachdem es am Samstag auf dem Hinweg und im Hessenland nur geschüttet hatte, war es am Sonntag morgen wenigstens von oben trocken. Und selbst die Sonne lugte ein ums andere Mal hervor. Die Strecke war trotz des Regens am Tag zuvor wirklich gut fahrbar und an einigen Stellen seitens der Veranstalter auch gut präpariert. An einigen Downhills war dann doch zu spüren, das man auf einem Vulkan herumfährt und die aus dem dunklen Waldboden ragenden Steinköpfe wurden alle mit weisser Farbe markiert. Vorbildlich!! Der Trailanteil war verhältnismäßig hoch und das Rennen führte nicht nur über Waldautobahnen.
Vom Start weg ging es erstmal 10km bergan und die ersten 500hm der gesamt 1045 auf der 45km Distanz waren schon mal im Sack. Eigentlich wollte ich es etwas ruhiger angehen lassen, aber wenn man mal im Feld steckt, kann man die ganze Starthektik doch nicht so abschütteln. Und weil das über die ersten 10 km komplett angahalten hat, dachte ich mir, nun gut,versuchs halt und fahr so weiter.
Rausgekommen ist dann eine Zeit von 2:29:28 über 45km mit 1045hm. Kein Sturz- kein defekt- Marathon Wochenende gelungen.
Zum Schluss noch ein Lob an die Organisatoren: Versetzte Startzeiten aller Distanzen (super pünktlich), eine prall gefüllte Starttasche ( Trinkflaschen, Riegel, Schlauch und T-Shirt) , Zuschauer an der Strecke ( selbst oben auf dem Berg), Schotten ist eine Empfehlung wert. http://tgv-schotten.de
Was sind das für Freunde, die zu so was fähig sind, fragt man sich unwillkürlich angesichts des neuesten Falles von gefährlicher Vernachlässigung,der sich letztes Wochenende im Ruhrpott ereignete. Wie erst jetzt bekannt wurde, befreite die Polizei am Samstag gegen Mittag in Recklinghausen aus einer Doppelhaushälfte einen kurz vor dem verdursten stehenden 41-jährigen Mann. Er war schlecht ernährt und hatte keine schönen Sachen. Nachbarn hatten die Ordnungshüter alarmiert, da ihnen auf dem Grundstück der Geruch aufgefallen war. Der Kumpel des Mannes, der sich selbst als Opelaner bezeichnet, war am Morgen für’s Wochenende nach Schotten gefahren. In der Wohnung fanden die Mitarbeiter der Polizei keine altersgerechten Getränke. ,, Nur Wasser, Tee und Säfte, so was habe ich noch nie gesehen”, so der noch sichtlich benommene Wachtmeister Schlibrowski. Er und seine Kollegen erleben so einiges, aber in jener Wohnung fanden sie nicht mal genügend Nahrung für eine einzige Männermahlzeit. Nur Müsli, Milchprodukte und Rohstoffe wie Kartoffeln, Reis oder Eier, die vor dem Verzehr erst noch verarbeitet werden müssten, befanden sich in der Küche. Die Beamten brachten den Mann in einer Noteinrichtung der gastronomischen Hilfe unter, dem ,,Braustübl” in der Westfalenstraße. Der Leiter der Einrichtung päppelte den Mann persönlich mühsam über Stunden mit Pils und Korn wieder auf. Mitarbeiter des zuständigen Pizzaservice verteilten Notrufnummern in der Nachbarschaft. Warum, fragten einige, erst jetzt? ,, Isse so traurisch”, sagte Guilermo, der Chef des Pizzadienstes, der eigentlich Achmed heißt, ,, rufe erst an, die Leute, wenn isse zu spät. Oder gar nischt.” Böse Absicht sei es eigentlich so gut wie nie, die Freunde dazu bewege, ihren Kumpel alleine zu Hause zu lassen. Aber Fälle wie dieser erschüttern immer wieder die Welt. ,, Der Ärmste hat bloß noch 90 Kilo gewogen.” Die Leute schütteln fassunglos den Kopf. Mittlerweile geht es Ihm den Umständen entsprechend gut. Aber das Ensetzen bleibt. Nachbarn und Anwohner stellen Flachmänner und Sechserträger unter dem Balkon des Opfers auf und entzünden Kerzen. Auf einem handgeschriebenen Zettel steht die Frage:,, Warum?”
der sichdasWochenendeumdieOhrenschlägt Henning
Morgen gehts nach Schotten. Nicht zu den Schotten, sondern in ein kleines Dorf am Vogelsberg in Hessen. Sonntag gibts dort nen Marathon, hab mich für die 45km Runde mit 1045hm angemeldet. Als heimliches Training war das eigentlich nicht gedacht. Aber wir besuchen Freunde in der Nähe und da kann man doch mal eben nebenbei son kleinen Marathon wegschlabbern.
Ansonsten würde bei diesen Besuchen nur wieder viel zu viel gefuttert. Außerdem hab ich vom letzten Jahr gehört, das es wirklich ein schöner Marathon sein soll. Da sind wir doch mal gespannt. Leider muss ich alleine fahren, da Hennning immer noch an seinem Gesundheitszustand laboriert und noch keinen höheren Belastungen aussetzbar ist. Hoffentlich bekommt er das bald wieder in den Griff.
Schönes Wochenende allerseits
…ist langlebig, zuverlässig, leicht und absolut verlässlich. … zickig wie´n Mädchen, nervig und immer für eine Überraschung gut.
Ein Rätsel: Man steht im Wald und es macht -klack-klack-klack usw. Ein Specht würde man jetzt denken, aber nein- weit gefehlt. Es handelt sich um einen Mountainbiker mit Lefty Gabel(das Ding, was so aussieht, als wäre es ohne Qualitätskontrolle ausgeliefert worden, weil die eine Hälfte fehlt) und dem dazugehörigen Tacho Adapter. Und da es sich bei diesem hochsensiblen Mega-O-Feder-Sub-Carbon Gerät um Einstellungstoleranzen im mü Bereich handelt, weiss ich zumindest immer, das mein Kumpel noch da ist, wenns hinter mir immer -klack-klack-klack- macht. Hat demnach alles seine Vor- und Nachteile. Und wer unbedingt meint, man müsste schließlich an jede Gabel auch einen Tacho montieren müssen. Na dann bitte.
Aber es gibt ja nu nichts, wo es nicht auch ein aber gäbe. Wenn es ja nur die Geräusche wären, die dieses Federmonster verursacht. Nein- es wiegt einen tagelang in schönster Sicherheit und kaum lässt man sie einmal ein Stündchen unbeachtet in der Sonne stehen, reagiert sie wie ein oberzickiger Teenager.
Nööhh-will nicht, ich lass jetzt meine ganze Luft raus – nämlich – ihr werdet schon sehen, was ihr davon habt. Hat das gute Teil einfach mal so, völlig unmotiviert seine ganze Luft abgelassen, und keiner weiß warum. Bis heute nicht. Abends wieder aufgepumpt – Spannung bis zum nächsten Morgen- alles gut, Luft hält wieder. Nee, ich sach Euch: siehe oben.
Aber wenn jemand da draussen in den entfernten Einöden des weltweiten Netzes jemand kennt, der einen kennt, der wo eine Idee haben könnte, warum so ein Hightechteil einfach mal ausschnaufen muss. Zögert bitte nicht Bescheid zu geben.
@Hillclimber: Tschuldigung, aber es musste raus.