…und das nicht nur, weil diesmal die Sonne vom Himmel brannte, als gäbe es kein Morgen mehr.
So ein Wetter hatten wir in Altenau noch nicht erlebt, und diesmal waren wir schon das sechste Mal dort.
Nach zwei schönen Touren am Freitag und Samstag stand Sonntag der Marathon auf dem Programm. Für Henning und Martin die 70 km Distanz mit 1850 hm und fürn Dierk die 35 km Runde mit der Hälfte an hm. Am Abend zuvor gabs noch ein Treffen mit dem Team Schließer Bike, die wir durch unseren Blog kennen gelernt haben. Mit Ralph und Peter werden wir sicherlich noch den ein oder anderen Marathon bestreiten. Vielleicht als Partner Teams oder als Konkurrenten, schaun mer mal.
Dierk und Martin konnten ihre Läufe über die Distanz fahren, wobei Altenau diesmal richtig tief in die Konditionskiste gegriffen hat. Lange und mitunter steile Anstiege wechselten sich mit tiefen und weichen Graspassagen ab. Die geraden und bergab Stücke fühlten sich allesamt viel zu kurz an. Dazu noch der unerbittliche Sonnenschein, der ebenfalls Ansprüche an die Versorgung stellte, das Trinken durfte nicht zu kurz kommen. Aber nach 3:11 Std bzw. 4:50 Std. haben beide die Zielflagge gesehen und sind auch ohne technische Defekte und Sturz durch gekommen.
Leider haben die zwei Wochen Pause nach Saalhausen noch nicht ausgereicht um Hennings Infektion vollständig auszuheilen. Nach ca. 30 km kam der Mann mit dem Hammer und hat Henning gestoppt. Mit völlig überhöhtem Puls gab es nur eine Wahl. Nichts riskieren und abbrechen.
Der nächste Termin ist jetzt erst Ende Juni und zwar das Ruhrbike Festival. Bis dahin ist dann Regeneration angesagt und dann wird auch sicherlich Henning dem Rennen wieder seinen Stempel aufdrücken können. Gute Besserung!
Bis auf diesen Schatten wars aber ein komplett gelungenes Wochenende und wenn nix dazwischen kommt, wird Altenau auch nächstes Jahr wieder mit uns rechnen können.
Heute abend gehts in den Harz. Geplant sind zwei lockere Touren am Freitag und Samstag und Sonntag steht dann der Stevens Marathon in Altenau auf dem Programm. Entgegen der letzten Jahre wirds dieses Jahr eine neue Strecke geben und es wurden auch noch ein paar Höhenmeter drauf gelegt. Es kann zwischen 35, 70 und 105 km gewählt werden. Geplant ist mal die 70er Strecke mit ca. 1900 hm. Schaun mer mal.
Zum zweiten gibts dann noch ein Teamtreffen der Blogger Ruhrpott Express und Racing Ralph mit dem Team Schließer Bike. Ich freu mich schon drauf!
Hier ist dann mal bis Montag Sendepause.
Bis dahin
Der Ruhrpott Express wünscht dem Team Schließer-Bike für den TrengaDe Marathon in Clausthal-Zellerfeld viel Glück, allzeit ausreichend Luft in den Reifen und der Lunge, sowie sturzfreie Fahrt.
Der Ruhrpott Express
Zunächst die Fakten:
60 km, 1800 hm, Start 9:00 Uhr, Ankunft: kurz vor dem Wachwerden, 3° Grad, Nebel.
Zu Beginn der Woche hatte Henning sich einen Infekt von der Tochter mitbringen lassen, fühlte sich nicht zu 100% fit und wir wollten die Sache ruhig angehen lassen. Was von den Organisatoren zu Anfang auch kräftig unterstützt wurde. Nach einer kurzen, flachen Einführungsrunde von ca. 4km, die das 1000er Starterfeld wohl nicht wirklich auseinanderzog, ging es sofort in einen steilen, schmalen und langen Uphill. Wanderschuhe wären jetzt besser gewesen. Oben angekommen ging es nach einer kurzen Rollpassage durch ein Kyrillfeld. Keine Spur , aber Unmengen von Wurzeln. Mit Hunderten Anderen umgeben, ging das Wandern weiter, diesmal bergrunter.
Nun gings dann aber endlich in den Sattel und wir versuchten in unseren Rhythmus zu kommen. Relativ gleichmäßig kurbelten wir jetzt die 8 km Steigung hinan. Allerdings zeigte sich jetzt schon das Hennings Puls heute auf Kriegsfuß mit ihm stand. Nach weiteren 10 km fiel die Entscheidung . Heute ist nicht Hennings Tag. Bei Km 24 stieg er auf Grund gesundheitlicher Bedenken aus.
Ich bin dann alleine weiter. Gleichmäßig bergan, und mit Bedacht bergab. Die Downhills waren hier auch nicht ohne. Am Anfang zwar nicht technisch schwierig, aber auch keine Möglichkeit, um sich mal in den Sattel zu setzen und rollen zu lassen. Bei km 46 gings kurz am Ziel vorbei (ich dachte schon, sie hätten sich vermessen), um dann den letzten langen Anstieg von 6 km zu beginnen. Danach gings nur noch bergab, mit allerlei technischen Downhills. Fand ich persönlich schon etwas grenzwertig, die technischen Schwierigkeiten alle ans Ende der Strecke zu legen, wenn die Konzentration doch schon nachlässt.
Aber nach 4:30 Std. wars dann geschafft.
Glück Auf
Hallo Leute,
da Ich bis dato immer nach den Worten von William Faulkner lebte, die im Original-Zitat lauteten:,, Wer keine üblen Gewohnheiten hat, hat wahrscheinlich auch keine Persönlichkeit,” habe Ich mich immer einen Dreck geschert, was die Leute von einem rauchenden Marathonisti halten. Es war natürlich auch immer eine Prise Sebstherrlichkeit dabei, nach 1000 Hm mit teilweise 21% Steigung, sich auf der kleinen Scheidegg erstmal ne Fluppe zu zünden. Ich glaube schon, daß Ich meinen Maddin mit solchen Aktionen, manchmal zur Weißglut treiben konnte. Aber er hat nie ein böses Wort gesagt.
Nun ist aber der Tag gekommen, an dem Ich keine Lust mehr habe, bei Wind und Wetter vor die Tür zu gehen, um meinen geschätzten Nichtraucherkollegen die nötige Rücksicht zu erbringen. Ich glaube, es ist auch sinnvoller, 5 Euronen pro Tag, lieber den Kids ins Sparschwein zu werfen, als in die Luft zu pusten. Apropos Luft! Vielleicht komme Ich die Hügel mit dem Bike auch besser hoch? Ganz neuer Denkansatz! Man wird sehen. Die einzige Sorge die mir noch Kopfzerbrechen bereitet:,, Gibt es eigentlich Radtrikots in XXXXL? Na egal, Ich tu’s trotzdem. Ich schwör!
euer dersichdieKippenmitHariboentzieht Henning
von der eigenen Holden in ´ne Zappelhalle. Zum Tanz in den Mai in die gute, alte Zeche Bochum. Nachdem ich dort bisher nur diversen Rockgrößen wie Steve Lukather, Steve Vai, Thunder oder Joe Bonamassa gelauscht habe, gings gestern nur uzz, uzz, uzz. Keine Mucke, um die imaginären, langen Haare zu schütteln und Luftgitarre zu spielen.
Aber alles gut überstanden. Puuh….Nochma gut gegangen