Formgebung

Die Wahrscheinlichkeit, von einer Windböe auf den Höhen des Sauerlandes oder Harzes aus dem Sattel geweht zu werden, beträgt ungefähr 1 zu 10 hoch minus einer ziemlich großen Zahl. Das ist in etwa genauso wahrscheinlich wie sechs mal im Leben von einem Blitz getroffen zu werden, von ein und demselben, versteht sich. Nicht, das es im Sauerland keine heftigen Winde gäbe oder das ich nur bei 23,5 Grad Celsius und Schäfchenwolken fahren würde. Worauf es hinausläuft ist schlicht und ergreifend die Tatsache: Ich bin zu schwer! Die jährliche Lebkuchendiät hat ihre Spuren hinterlassen. Und 0.5mm körperbetonendes Polyester sind wenig hilfreich, wenn es darum geht , die ein oder andere Wölbung zu vertuschen.

Diese Tatsache lässt nur einen Schluss zu: Mein Gewichtsmanagement muss optimiert werden. Oder anders ausgedrückt, die humanoiden Speichervorräte müssen restrukturiert werden, um optimale Performance zu generieren. In Abhängigkeit der zugrunde liegenden Glykogenspeicher gilt es die Transparenz des Kohlenhydrat Werteflusses zu erhöhen. Und vor allem darf das Volumen der zugeführten Verbrennungsenergie sich nicht umgekehrt proportional zum Verhältnis der antrainierten Laktattoleranz verhalten. Das ist insofern außerordentlich bemerkenswert, da es ja eigentlich nicht die Kohlenhydrate sind, die an allem Schuld sind.

Fazit: Die 1 kg Har.ib.o Dose pro gesendeter Tatort Folge in Verbindung mit konsequenter Bewegungsresistenz ist eher wenig geeignet, eine Form zu erlangen, die das Ziel verfolgt, möglichst viele Kilometer auf einem Bergrad in möglichst kurzer Zeit zurück zu legen.

Oder: wie meine Holde zu sagen pflegt: Wie man(n) sich füttert, so wiegt man(n)!

Der anderformarbeitet Maddin

Dieser Beitrag wurde am Donnerstag, 12. März 2009 um 22:27 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie Das Leben abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen. Du hast die Möglichkeit einen Kommentar zu hinterlassen, oder einen Trackback von deinem Weblog zu senden.

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5 Kommentare »

  1. Da wünsche ich Dir mal viel spaß bei Deiner Gewichtsoptimierung :-)
    Und eins noch, die Böen können heftig sein, also nicht übertreiben!!
    so long -Ralph-

    Kommentar: Ralph Gerlach – 13. März 2009 @ 04:43

  2. Da mach ich mir mal keine Gedanken, dass es zu leicht werden könnte. In dem Moment, da die optimale Form erreicht ist, gibts wahrscheinlich schon wieder Lebkuchen in den Regalen. ;-)
    Ein Teufelskreis :-(

    Kommentar: Maddin – 13. März 2009 @ 10:46

  3. Na, nu jammer ma nich so viel rum. Schwing den Hintern aufs Bike und fahr einfach. Dann kommt die Form von ganz allein. ;-)
    Wie wärs am Sonntag mit ner RTF auf Teerschneidern?

    Kommentar: Der Seher – 13. März 2009 @ 19:53

  4. Hi Kumpel,

    hab da ma ne Frage?
    Willst Du uns schon im Vorfeld eine Entschuldigung liefern, das wenn man(n) Mitte März beim duschen seine Füße nicht mehr sieht, sich das eher suboptimal auf die Leistungsentfaltung beim SKS Marathon auswirkt?

    Ruf mich an und wir fahren am Wochenende ne schöne lange Runde!

    Dein sichdirverbundenfühlende Henning

    Kommentar: Hillclimber – 14. März 2009 @ 00:20

  5. Das war ja mal ein perfekt analysierter Material Flow im System Mensch. :lol:

    Kommentar: Andreas – 14. März 2009 @ 18:24

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