Von Mountainbikern und Hundebesitzern

Moin Moin,
der Hillclimber hat da was zu sagen.
Mountainbiker:
Oftmals in Rudeln unterwegs, schrill gekleidet, bei dieser Jahreszeit vermummt wie die Beduinen und eher selten anzutreffen. Es sind auch schon Einzelgänger gesehen worden. ( wahrscheinlich vom Rudel ausgestoßen ) In der Regel sehr friedfertiger Natur. Man sagt, es gibt einzelne Exemplare bis ins hohe Alter hinein. Aber das ist reine Spekulation!

Hundebesitzer:
Häufig in Wälder anzutreffen. Man unterscheidet sie vom gemeinen Wanderer dadurch, das sie ständig irgendwelche Namen bölken. Weil Sie Ihren geliebten Vierbeiner zum auskoten mal wieder von der Leine gelassen haben, den sie dann nicht mehr sehen und der sowieso nicht hört. Ist auch nicht schlimm, vielleicht läuft die Thöle ja direkt auf’s Autobahnkreuz. Schlimmer wird’s wenn der Köter mit dem Herrchen durch die Leine, wie mit ner Nabelschnur verbunden ist. Dann fühlen sich beide Patienten auf einmal 2 Köppe größer, weil Sie der Meinung sind, die Kraft des anderen sei auf Sie übertragen worden.

Jetzt können beide Spezies durchaus selbstständig in Ihrem Revier überleben. Nur was geschieht, wenn ein ahnungsloser Biker auf so einen Hundeproll trifft. So geschehen am vergangenen Dienstag!

Henning zum ersten Mal in diesem Jahr auf lockerer GA 1 Runde unterwegs. 300 Meter vor ihm, 3 Hundebesitzer mit 4 dazugehörigen Promenadenmischungen quer auf dem Radweg. 100 Meter bevor er auf sie traf stellte er die Pedalbewegungen ein und ließ rollen. Aber die drei tratschten weiter. Vermutlich haben sie die Adressen der besten Vorgärten miteinander ausgetauscht. Mittlerweile rollte unser Titelheld mit ca. Schrittgeschwindigkeit an diesen Konvulut heran. Nichts passierte, obwohl man den Eindringling längst bemerkt hatte. Mit einem kurzen Klingler unterstützte Henning seinen Wunsch die Gefahrenstelle zu passieren. ,,Eihhh, bisse hier auffe Autobahn”, keifte einer der drei.
Normalerweise ignoriere ich diese Gehirne. Am Dienstag aber nicht. Mit einer Vollbremsung und einer sofort eingeleiteten 180 Grad Kehre antwortete ich dieser lustigen Gestalt:,, Nein, ich gaube nicht das ich auf der BAB bin. Ich könnte mich aber auch nicht dran erinnern, das ich auf ´ner Hundewiese trainieren würde.

Was dann geschah, ist nicht erwähnungswürdig und würde den Rahmen sprengen. Jungs, seid vorsichtig da draussen. Es lauern tausend Gefahren von denen ihr nie gedacht hättet, das sie euch einmal gefährlich werden könnten.

der ichkühldannmalmeineRechte Henning

Dieser Beitrag wurde am Montag, 02. Februar 2009 um 12:46 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie Das Leben abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen. Du hast die Möglichkeit einen Kommentar zu hinterlassen, oder einen Trackback von deinem Weblog zu senden.

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