Echte Kerle…

Donnerstag, 29. Januar 2009 von Maddin

Winter Bike Trophy

Winter Bike Trophy

...fahren auch im Januar bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt. Auch wenns schwergefallen ist, erst das Auto vom Eis zu befreien, um sich nach Neuenrade aufzumachen, war es doch eine nette Ausfahrt. Die ersten Berge drehten sich noch recht schwerfällig unter den Kurbeln weg, aber die Strecke war insgesamt für den Januar ganz okay. Dem Hening war die mittlere Strecke (39 km) wohl etwas zu kurz nach seinem Frühjahrestrainingsprogramm, aber mir hats völlig gereicht. Immerhin  wurden in den letzten Jahren die ersten Freiluftkilometer erst im Februar absolviert. Also alles im Soll. Bis zum ersten Marathon am 25. April in Sundern bleibt ja noch Zeit, die Lebkuchen-Kohlehydrate in nutzbare Energie  umzuwandeln.

Biss demnächst
Der Maddin

Der Startschuss ist gefallen…

Samstag, 24. Januar 2009 von Maddin
Lenkerblick

Lenkerblick

So, die erste Frischluftfahrt 2009 ist geschafft. Nachdem das Wetter in den letzten Tagen eher bescheiden war, um es mal vorsichtig und jugendfrei auszudrücken, war es heute morgen trocken und kalt. Also den Arsch hoch und raus. Es war noch ziemlich kühl mit 1,3 Grad und auf den Straßen war es ar…glatt, aber die paar Meter bis zum Radweg waren schnell und unfallfrei geschafft und dann ab dafür. Nachdem dieses Jahr erst zwei Rollenfahrten auf meinem Plan zu verzeichnen waren, fühlten sich die Beine dementsprechend an. Ungefähr wie Lebkuchen, der eine Woche in der feuchten Garage gelegen hat. ( was natürlich nie passieren würde – so lange hat hier noch kein Lebkuchen überstanden). Aber schliesslich wollen wir Sonntag nach Neuenrade, CTF im Schnee, also Augen zu und durch. Henning dürfte etwas fitter sein, nachdem er ja über den Winter allerlei exotische Sportarten ausprobiert hat, so wie Laufen und Schwimmen. Also hab ich mir gesagt, Junge – konzentrier Dich auf das wesentliche – fahr mal wieder Rad.

Der ichbinmalwiedergefahren Maddin

Audaces fortuna adiuvat!

Donnerstag, 22. Januar 2009 von Maddin

oder “Den Tapferen hilft das Glück” oder Henning dreht durch, wobei ich mich dann als den Tapferen sehe, der das Glück braucht.

Neuenrade – nie gehört. Nächsten Sonntag, 25.01.2009, findert dort ein MTB  Lauf zum Winterpokal statt. Henning rief gestern an, vermutlich noch an den Folgen des Lebkuchenentzugs leidend und teilte mir lapidar mit – ” Da fahren wir mit”. Er hatte sich auch gerade die Laufschuhe angezogen, die Badehose war ja noch nass vom Vortag(1200m im Wasser, igitt), und hatte nicht viel Zeit – der 10km Lauf musste noch wacker absolviert werden, bevor es dunkel wird. Mein einziger Fahrradkontakt besteht zur Zeit darin etwas an den Dingern herum zu schrauben und selbige für unsere Homepage zu fotografieren. Und dann noch dieses Wort …Winterpokal…., klingt nach kalt, nass, weiss, Schnee, kalte Finger, kalte Füße, etc., etc……

Ich hab natürlich sofort zugestimmt und mir fest vorgenommen am Sonntag ne flotte Runde zu fahren. Wenn es nicht regnet. Oder schneit. Oder wieder kalt geworden ist. Oder nicht irgend etwas anderes dazwischen kommt.

Aber in Neuenrade bei Lüdenscheid( wie ich inzwischen heraus gefunden habe), da gibt es keine Ausrede.

Der immerwaszutunhat Maddin

Beine geschält oder lieber doch nicht?

Donnerstag, 08. Januar 2009 von Maddin

Dieses Thema teilt die Rad fahrende Männerschar in zwei Lager. Glatt rasiert oder mit Schurwolle an den Tretwerkzeugen. Von igittigitt bis Tunte oder andersrum von Pelzträger bis zum Vorwurf der nicht vollständig abgeschlossenen Phylogenese hört man allerlei Vorwürfe. Dabei könnte es so einfach sein- jeder wie er mag-, aber da es hier augenscheinlich auch um Geschmack geht, lässt es sich vortrefflich darüber streiten.

Beim Anblick rasierter Männerbeine auf einem lautlosen und keine Abgase erzeugenden Zweirad meinen ja manche Zeitgenossen in ihrem P….s Ersatz auf vier Rädern, dass „so einer“ doch mindestens in den Straßengraben gedrängt gehört. Was sie denn auch laut hupend und mit einem Finger abwechselnd gegen die Stirn und ( vermutlich) auf den Radweg deutend, kundtun. Möglicherweise soll damit auch darauf hingewiesen werden, ich möge mir doch bitte auf dem Radweg meine Reifen kaputt fahren, oder wenigsten ein paar Kinder umfahren, die dort hin und her eiern, aber……….Liebe Autofahrer: Ihr würdet mit eurem 911er auch nicht in der Kiesgrube  spazieren fahren! Wobei es sich bei diesem Beispiel aber dann doch mehr um die Straßenradfraktion handelt.

Aber auch im Mountainbike Sektor gibt es diese und jene.  Und ich bin der Meinung…es kommt immer drauf an. Es gibt rasierte Beine, die scheisse aussehen. Gern immer wieder bei den ersten Rennen der Saison zu beobachten, wenn im Anflug der Rennmotivation oder unter dem Einfluss von gegärter Hopfenschorle die Messer gewetzt wurden, und unter dem Winterpelz dann Kalkstelzen mit Schnittwunden und reichlich Krampfadern zum Vorschein kommen. Hier hätte man(n) dann doch lieber den (Woll)Mantel des Zudeckens stehen lassen sollen.

Andererseits sieht ein trainiertes, gebräuntes und dann rasiertes Bein im Bike Outfit einfach sehr ästhetisch aus. Und auf einem reinrassigen Racebike, egal ob auf der Straße oder im Gelände, gehört es dann auch einfach dazu. Schumi wäre ja auch nicht auf die Idee gekommen, in Monaco mal in Ballonseide in seinem F1 anzutreten.

Der ursprüngliche Grund sich den Pelz abzuschälen, das regelmäßige Massieren, ohne eine Haarwurzelentzündung zu riskieren, bzw. nach einem Sturz die Schürfwunden besser reinigen zu können, spielt ja doch  bei den allermeisten keine Rolle. Ergo geht es nur ums Aussehen. Und folglich wird man(n) und möglicherweise auch Frau (meine Liebste:„an ein Männerbein gehören Haare“) sich weiterhin trefflich an diesem Thema ergötzen können.

Euer ichhabdamalwaskommentiert Maddin

…warum fällt im Sauerland der Schotter nicht von der Wand??

Freitag, 02. Januar 2009 von Maddin

„Steile, nicht endend wollende Bergaufpassagen wechseln mit rasanten Abfahrten und technisch anspruchsvollen Singletrails…“ , so der Text auf der BSN Website zu Nordenau. Steil ist vielleicht etwas geschmeichelt, ich habe mich an einigen Stellen gefragt, wie die Sauerländer es schaffen, dass in ihrer Heimat der Schotter nicht von der Wand fällt. So kam es mir jedenfalls an der ein oder anderen Steigung vor. Ich gebe auch zu, dass ich an der Auffahrt nach Altastenberg einmal absteigen und ein Stück schieben musste. Ich darf das, bin ja schließlich keine zwanzig mehr. Aber bitte nicht als negative Kritik verstehen, ein Lob gebührt dem Nordenauer Marathon allemal.

Gut organisiert und eine interessante Streckenführung. Nicht sture Waldautobahn, tolle Singletrailpassagen und schwierige Anstiege machten den Marathon aus. Auch wenn nach der ersten Runde ( 32 km + 5km Einführungsrunde), die ich für meine Verhältnisse recht flott bewältigt habe, die Schwierigkeiten erst anfingen. Kaum erneut durchs Ziel gehuscht tat sich eine Wand vor mir auf, dass ich fast dachte jeden Moment hintenüber zu fallen. Aber irgendwann war auch diese und die anderen Steigungen geschafft und das Ziel war erreicht. Kein Defekt, kein Sturz,  ( na ja, fast kein Sturz – Henning hat mal kurz getestet, wie es sich auf dem Waldboden liegt, da er die letzte Nacht nicht geschlafen hatte- aber ich konnte ihn dann doch überreden, mit zum Ziel zu kommen) kein Schlamm am Bike und die Punkte aus Nordenau für die Marathon Trophy im Sack.

Was kann man als Mountainbiker mehr von einem schönen Samstag erwarten?

Der  binauchmalbergaufgefahren Maddin

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