Willingen Bike-Festival 2013

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Aller guten Dinge sind drei. Den SKS Marathon in Hagen wegen eines Auftritts sausen lassen, im Harz nur eine Runde gefahren und nicht gewertet, sollte es doch jetzt beim Marathon in Willingen mal klappen.

Jan aus unserem Schließer Bike Team war auch am Start und so haben wir uns um 06:00 Uhr zur Anmeldung getroffen. Das Wetter sah klasse aus und gut gelaunt gings zum Start. Die ersten waren wegen der großen Starterzahl schon um 07:30 Uhr auf die Strecke gegangen, für uns fiel der Startschuss um 08:00. Hier wurde aber die Nettozeit gemessen und so war das kein Problem. Trotz eines 350hm Anstiegs auf schmaler Straße kurz nach Beginn gab es keine nennenswerten Staus, und auf den ersten 20 km gab es auch ein paar saftige Trails. Hier war erhöhte Vorsicht geboten, denn da treffen immer zwei Welten aufeinander. Auf der einen Seite die “Absteiger”, die ich mittlerweile sehr gut verstehen kann, weil ich mitunter auch dazu gehöre, und auf der anderen Seite die “Hobby-Downhiller”, die ihr Rad zwar nicht immer unter Kontrolle haben, aber es dennoch mächtig krachen lassen. Diesmal ist aber alles gut gegangen .

Start

Nach stetem auf und ab über Sauerländer Höhenzüge wurden dann noch ein paar Trailpassagen eingebaut, und mit Schwung ging es bergab nach 52,7 km (1450hm) durchs Ziel. Gefühlt bin ich eigentlich nur überholt worden, aber mit Platz 38 von 134 Klassierten in der Altersklasse bin ich hoch zufrieden.

Und endlich mal wieder ins Ziel ohne Sturz und ohne Defekt. :-)

Jan war noch 11 min. schneller als ich und wurde 134. von über 400 Klassierten bei den Herren. Meinen Glückwunsch.

Rückenwarmes Leitungswasser

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…mag ich gern. Bild` ich mir ein. Auf jeden Fall besser als gefrorenes. :-)

Aber von vorn. Ich bin ja kein Rucksackfahrer, selbst bei Tagestouren komme ich im Normalfall mit den Trikottaschen aus. Nun hatte mir aber brügelmann.de vor kurzem das Angebot gemacht, mir etwas aus dem Sortiment zu bestellen und einen kurzen Testbericht zu verfassen.

Mein 29er ist noch eines der frühen Modelle und verfügt leider nur über einen Flaschenhalter, und weil im Frühjahr, also jetzt, auch gerne längere Touren anstehen, habe ich mich für einen Camelback 2,5l entschieden.

Camelbak

Das schien mir das kleinste Modell zu sein und wenn ich außer der Trinkblase noch ein Handy, einen Schlauch und die Minipumpe nebst Werkzeug dabei habe reicht es vollkommen. Die Bestellung ging schon mal flott und schon konnte es mit Rucksack auf die Fahrt gehen.

Also 2 l Wasser eingefüllt und ab. Es gibt nur einen Brustverschluss und solange man ruhig sitzt, sitzt auch der Camelbak gut. Geht es ruppig zu, schwappt es ganz lustig auf dem Rücken und der Rucksack hüpft auch schon mal mit. Die Technik ist gut durchdacht, aber ich würde nix anderes als Wasser einfüllen, denn säubern ist schon sehr umständlich. Die Trinkflaschen kommen einfach in die Spülmaschine. Allein das raus und reinfummeln mit Mundstück  braucht etwas Eingewöhnung.

Ich hab mir dann noch einen Extra Bügel zum Trocknen der Trinkblase zulegen müssen, ohne dauert das ewig.

Mein persönliches Fazit daher: Ich bleibe bei meinen Flaschen, auch wenn´s laut bike inzwischen “uncool” sein soll. Irgendwo lässt sich doch immer was nachfüllen. Jedenfalls im Sommer. Bei dem langen Winter war das Teil durchaus praktisch, weil ich mag ja, wie eingangs erwähnt, am liebsten rückenwarmes Leitungswasser.

Hier gehts zum Camelbak.